"Was heißt Angst, es geht ums Geld"

In der Sitzung der Kommission zur Verteilung der Studiengebühren auf TechFak-Ebene ging es eigentlich nur um kleine Updates in Bezug auf unsere alten Vorschläge. Wir waren dabei etwas geschwächt aufgestellt, so waren nur 4 Studenten anwesend (Fasching war wohl zu nahe;))

Am kommenden Dienstag, den 27.2 werden die gesammelten Anträge in der Universitätsverwaltung vorgestellt.

Zunächst wurden wir über den Stand des Vorhabens unterrichtet, die Hiwi-Gehälter an der gesamten Universität an die Sätze der DFG anzupassen. Das erscheint uns vor allem im Hinblick auf das einzustellende Heer an Tutoren wichtig, um genügend gute Studenten motivieren zu können.

Nachdem der Paragraph 7 der Satzung entfallen ist, besteht die Möglichkeit, eine entsprechende Regelung auf TechFak-Ebene wieder einzuführen. Hier besteht zunächst Diskussionsbedarf unter den Studenten, um eine einheitliche und sinnvolle Regelung zu finden (separater Blogeintrag).

Die Gelder selber sollen nach der Lehrimportmatrix verteilt werden. Das bedeutet, dass jeder Gebührenkommission auf Institutsebene Vollstudentenäquivalente zugerechnet werden. Diese spiegeln die Anzahl der Studenten im entsprechenden Studiengang wieder. Davon abgezogen werden Studentenäquivalente durch Lehrimporte. So werden CBI-Studenten z.B. von der Chemie unterrichtet. Diese bekommen dafür Studenten angerechnet die dem CBI abgezogen werden.

Zum einen sollen diese Abzüge dazu verwendet werden, die betreffenden Lehrveranstaltungen zu verbessern (so plant die Mathematik etwa die Verkleinerung der Übungsgruppen), zum anderen sollten diese Maßnahmen auch überprüft und evaluiert werden.

Innerhalb der technischen Fakultät wird diese Verrechnungstabelle nicht angewandt, da sonst Mischstudiengängen wie WING, die nur Lehrimporte haben der gesamte Handlungsspielraum genommen würde.

Die Vorschläge des TechFak-Gremiums wurden kurz aktualisiert, als großer neuer Punkt treten dabei Baukosten für das Studien-Service-Center auf. Diese wurden sehr kontrovers diskutiert. Zum einen steht für einige Studenten der Sinn einer zentralen Anlaufstelle in Frage, zum anderen geht es um die prinzipielle Übernahme von Baukosten.

Die Aufgaben des Service-Centers sind bereits in einem alten Blogeintrag beschrieben. Zu den Baukosten muss gesagt werden, dass diese keinesfalls eine Übernahme von pflichten der Universität darstellen. Es geht dabei weder um Renovierungs- noch Ausbauarbeiten, der Umbau kommt tatsächlich uns zu Gute. Ohne diese Bewilligung (die selbstverständlich auch rechtlich im Rahmen liegt) wäre das Vorhaben nur nicht realisierbar.

Nach einem Vorschlag von Robert wollen wir versuchen, das Service-Center an die folgenden Bedingungen zu knüpfen:

Das Service-Center übernimmt explizit nur Aufgaben, die das Leben der Studenten vereinfachen. Das Organisieren von Schülerinfotagen und Messen ist so explizit nicht vorgesehen.

Falls sich wieder erwarten kein langfristiger Erfolg abzeichnet, so sollen die von Studenten bezahlten Räume diesen auch in geeigneter Form zur Verfügung stehen.

Ein anderer Punkt, die Übernahme von Kosten für das Fortführen von Sprachkursen an der TechFak wurde abgelehnt, da der Vorteil nicht die Kosten rechtfertigt.

Schulungen für Professoren werden ab dem Sommersemester angeboten werden können und haben eine Dauer von 2,5 Tagen. Es sind pro Semester Kapazitäten für 6 Fortbildungswillige vorgesehen.

Für Tutoren und Hiwis werden 20 Kurse mit einer Kapazität von je 10 Personen angeboten.

Eine Antwort auf „"Was heißt Angst, es geht ums Geld"“

  1. Wir hatten ja den ehernen Vorsatz, keine Baumassnahmen zu unterstuetzen. Abgesehen davon muss einem natuerlich bewusst sein, dass bei dem verfuegbaren Geld auch leicht Begehrlichkeiten entstehen.

    Es kann gut sein, dass unser Dekanat einfach mal versucht uns beizubringen, dass wir die 50000 EUR fuer Umbau und Einrichtung des Raumes unbedingt selbst zahlen muessen, und auch niemand ausser uns Interesse hat an so einem Service-Center.
    Insbesondere letzteres ist so wohl auch nicht ganz richtig, immerhin wuerde wohl auch das Dekanat sich die Einrichtung eines „modernen Service-Centers“ gerne auf die Fahne schreiben :-/
    Daher hoffe ich, dass sich 50000 EUR auch in irgendeiner Nicht-Studiengebuehren-Schatulle finden lassen, wenn schon so viele ein ehrliches Interesse an dieser Einrichtung haben.

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