Open Document an der Uni Erlangen?

Bei heise ist ein Artikel zu einer Konferenz zum Open Document Format (ODF) zu lesen. Auch an unserer Universität wäre die Einführung eines ODF Standards wünschenswert, ich weiß schon nicht mehr wie oft ich mich tadelnd fragen lassen musste warum ich kein Microsoft Word besitze, und dass ich dann ja selber Schuld sei wenn man meine verschickten ODF Texte nicht lesen kann. Open Office kann wohlgemerkt bis auf wenige ästhetische Fehler Microsoft Word Texte öffnen…
Wie der Artikel zeigt funktioniert ein Wechsel in anderen öffentlichen Bereichen sehr wohl, entgegen allen Unkenrufen. Mal schauen ob wir dahingehend etwas an unserer Uni anstoßen können.

„Auswärtiges Amt macht sich für offenes Dokumentenformat stark
Bei der ersten internationalen Anwenderkonferenz für das Open Document Format (ODF), zu dem das Bundesaußenministerium rund 150 Praktiker und politische Beobachter nach Berlin geladen hat, kristallisierten sich Brasilien und Indien neben deutschen Städten wie München als führend beim Einsatz des offenen Standards im Bürobereich heraus.“

Ganzer Artikel …

5 Antworten auf „Open Document an der Uni Erlangen?“

  1. fänd ich toll – dann müsste ich meine ODTs nicht immer in DOCs, PDFs oder RTFs umwandeln bevor ich sie per Mail verschicke… 🙂

    wäre ein Thema dass man als Studierendenvertretung ruhig mal im Auge behalten sollte find ich…

  2. Das Problem liegt auch etwas an der nicht vorhandenen Werbung die Sun bzw. OpenOffice macht, im Vergleich zu der Werbe-/Geschenkeinitiative von Microsoft. Über die MSDNAA-Initiative sorgt MS beispielsweise dafür, daß viele Studierende und Mitarbeiter privat weiterhin bei Microsoft bleiben und das diese so dafür sorgen, daß es auch im Beruf vorhanden sein muss.

    Was die Stadt München gut vormacht(e), würde sicher auch die Uni schaffen. Aber dazu bräuchte es einen politischen Willen und Leute die diesen Willen auch für länger als nur ein paar Tage durchsetzen dürften/könnten.

  3. Aber bei der MSDNAA ist kein Office dabei. Und es geht ja bekannter weise nicht um das OS (Betriebssystem), sondern um das Dokumentenformat. Und dankenswerterweise läuft ja OOo (OpenOffice.org) unter fast jedem etwas verbreiteterem OS. Das Sun die Werbung in grenzen halten muss ist ja verständlich, wenn man sein Produkt nicht völlig überteuert verkauft.

  4. Ein erster Schritt wäre es, OpenOffice auf allen Uni-Pcs (u.a. in den CIP-Pools) zu installieren, rein technisch dürfte das ja nicht so schwierig sein. Fragt als Studierendenvertretung doch mal das Rechenzentrum, vielleicht geht ja was auf dem „kurzen Dienstweg“???

    Und immer schön ein .odt mitschicken! 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.