10 Antworten auf „Prof. Fröhlich“

  1. «Erlangen wird nicht mehr lange über mich zu stöhnen haben.«

    Na da ist die Einsicht ja glasklar zu erkennen. Damit der liebe Herr sich später noch an die Stadt erinnert, in der er so selten war, wäre ein kleines Abschiedspräsent aus Erlangen nicht schlecht, so eine kleine Dienstaufsichtsbeschwerde zum Beispiel.

  2. ich finde die Ausflüchte von Herrn Fröhlich gelinge gesagt eine Frechheit. Auch der bereits von Philipp zitierte Satz würde eine Beschwerde an höherer Stelle (und die entsprechenden Disziplinarmaßnahmen) rechtfertigen.

    Vielleicht sollte auch eine Information an die neue Uni des Professors erfolgen.

  3. naja, jetzt haltet mal den ball flach. ist das soo ungewöhnlich? ich finde, da sind einige studenten ein wenig übers ziel hinausgeschossen.
    überschneidungen von lehrveranstaltungen sind nichts besonderes.
    und: wenn er wirklich seine mails zuverlässig beantwortet, gibt es auch in sachen sprechstunde doch nichts zu meckern.
    ich sehe das kritisch.

  4. @martin
    studierst du Politikwissenschaft?

    Die Überschneidungen halte ich persönlich auch für das kleinste Problem.
    Hauptproblem ist dass Fröhlich keinen Handschlag außerhalb seiner Lehrveranstaltungen tut. Sämtliche administrative Aufgaben (inkl. Gremienarbeit bleibt) an den anderen Profs hängen was dem (sonst eigentlich sehr guten) Klima am Institut nicht sonderlich guttut.

  5. Bedaure, aber ich finde den NZ-Bericht ziemlich daneben.

    Was ist denn nun das Problem mit Herrn Fröhlich?

    Einen Rollkoffer mit in eine Vorlesung zu bringen ist schließlich kein Vergehen – selbst wenn darin Schmutzwäsche ist nicht. Und was heißt denn bitteschön für Studenten „greifbar“ sein? Keiner der Dozenten am Institut mag es, wenn man (unangemeldet) in ihr Büro kommt: Dafür gibt es schließlich Sprechstunden (oder Terminvereinbarungen).

    Ich entnehme dem Bericht, dass er also seine Lehrveranstaltungen sowie seine Sprechstunde hält. Ob er die immer pünktlich beginnt oder aufhört, weiß ich nicht. Fröhlich sagt ja, Studenten sagen nein: Aussage gegen Aussage, ebenso wie die Sache mit der Sprechstunde auf dem Weg zum Bahnhof. Dann soll das doch der Dekan klären oder der Rektor, aber deswegen einen Zeitungsartikel? Findet Herr Kaiser von der NZ nichts Wichtigeres an Bayerns zweitgrößter Uni?

    Anwesenheitslisten-Gegner haben immer das nette Argument, dass Anwesenheit allein doch noch keine Leistung ist. Und das, finde ich, gilt auch für Professoren.

    Hat Fröhlich nun also eine schlechte (Lehr-)Leistung? Der NZ-Artikel schweigt sich dazu aus, ist auch schwierig zu „messen“ (alte Problematik, was nun Qualität der Lehre bedeutet)? Zumindest dürfte seine Lehre (Inhalt, Vorbereitung, Korrektur etc.) nicht gravierend von anderen Dozenten abweichen (zu Forschung kann ich wenig aussagen, ).

    Okay, die Sache mit der falschen Frage in der Zwischenprüfung darf nicht passieren, dafür ist Fröhlich auch in der NZ „abgewatscht“ worden. Aber: So ärgerlich das auch sein mag – vor allem für die Betroffenen – so ist das eine Fahrlässigkeit, die sich im Verhältnis zu anderen Fauxpas im öffentlichen Dienst noch recht harmlos ausnimmt.

    Naja, und zu Deiner Kritik mit der Gremienarbeit, Martin: Immerhin war Fröhlich rund zwei Jahre Professoren-Vertreter im (ach so beliebten) Fachbereichsrat. Und von den 13 Sitzungen in dieser Zeit, von denen ich noch die Protokolle auf dem Rechner habe, war er 10 Mal da, was im Vergleich zu anderen FBR-Mitgliedern also knapp über dem Durchschnitt ist.

    Vielleicht drückt er sich ja tatsächlich vor Gremienarbeit, administrativen Aufgaben (bedauerlich genug, dass C3-Professoren sich überhaut mit sowas herumschlagen müssen), aber: Was trifft das die Studenten?

    Klar, niemand hat gerne Arbeitskollegen, die sich vor den unangenehmen Aufgaben drücken. Das betrifft aber die Institutsmitarbeiter und anderen Dozenten, NICHT die Studenten, oder (bitte klärt mich auf, wenn ich da falsch liege)?

  6. @Stefan

    Ich kann dir in weiten Teilen schon recht geben – möchte an dieser Stelle auch nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass dieser Artikel NICHT auf meinem Mist gewachsen ist und auch nicht auf dem der FSI.
    Ganz knapp zu deinen Punkten (möchte die Diskussion da langsam mal beenden):
    Anwesenheit ist nicht alles – aber sie spielt halt eine gewisse Rolle – auch bei der Betreuung der Studenten (besonders etwa bei Abschlussarbeiten).
    Dass „keinen Handschlag“ nehme ich zurück – da mag meine Wahrnehmung etwas übertrieben gewesen sein. Engagement bei der Gremienarbeit trifft die Studenten tatsächlich maximal indirekt und sollte insofern auch nicht der Hauptkritikpunkt der Studierenden sein. Weitere Punkte will ich jetzt nicht aufführen – im Zweifelsfall hast du meine Mail-Adresse…

  7. „Findet Herr Kaiser von der NZ nichts Wichtigeres an Bayerns zweitgrößter Uni?“

    Dazu möchte ich aber doch noch etwas anmerken, Stefan:
    Klar, prima, natürlich kann man auch alles totschweigen. Offenbar kommst du super mit dem Herren aus und bist persönlich zufrieden. Wenn du noch keine Probleme hattest ist das sehr schön für dich, aber gerade als Studierendenvertreter hat man auch die Aufgabe auf die Probleme der anderen einzugehen.

    Immerhin gab es jetzt ja ein Gespräch mit allen Beteiligten, dass immerhin auch greifbare Ergebnisse gebracht hat (sofern ich das als Aussenstehender beurteilen kann). Als Studierende sind unsere Möglichkeiten doch recht eingeschränkt, und wenn uns dann mal ein Presseartikel zu Hilfe kommt sollten wir die Chance und das öffentliche Interesse auch nutzen und versuchen etwas zu verbessern.

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