Newsletter der Studierendenvertretung

Der Sprecherrat hat wieder einen Newsletter der Studierendenvertretung zusammengestellt. Wenn ihr diesen direkt abonnieren wollte, könnt ihr dies unter folgendem Link tun: http://www.sprecherrat.uni-erlangen.de/ . In der aktuellen Ausgabe geht es um folgende Themen:

Studiengebühren:

Im Bereich der Studiengebühren wird es aller Voraussicht nach ab 01.10.2009 einige Veränderungen geben. Zum einen werden Studierende, welche Kindererziehen nicht nur mehr bis zu deren 10. Lebensjahr, sondern bis zu deren Volljährigkeit von Studiengebühren befreit. Weiterhin kommt die sogenannte „Ein-Kind-Regelung“, das heißt, dass pro Familie lediglich noch ein Kind Studiengebühren bezahlen muss.

Und auch über die Höhe der Studiengebühren sollen die Studierenden in Zukunft mehr Mitsprache-Recht haben. Letzteresist jedoch eher als „theoretische“ Verbesserung zu sehen: Der akademischeSenat (in dem die Studierenden nur 1 Stimme haben), bleibt das letztentscheidende Gremium über die Studiengebührensatzung und damit auch über deren Höhe. Allerdings wird es wahrscheinlich deutlich leichter Druckaufzubauen, um die Gebühren zumindest zu senken, wenn wir sie schon nichtabschaffen können. Rückfragen hierzu sind jederzeit willkommen.

Einladung an den Wissenschaftsminister:

Der Sprecherrat hat den bayerischen Wissenschaftsminister zu einerGesprächsrunde nach Erlangen eingeladen. Dabei sollen eine ganze Reihe von Themen angesprochen werden, die den Studierenden auf den Nägeln brennen. Wirsind jedoch auch hier auf Input von den Studierenden angewiesen. Uns liegen vor allem die Themen Semesterticket, Studiengebühren und BA-/Ma-Probleme am Herzen. Bisher hat der Minister noch nicht auf unsere Einladung reagiert, wenn allerdings ein Termin feststeht werden wir diesen publik machen. Vielleicht kann bei dieser Gesprächsrunde auch jemand aus der „Praxis“ berichten.

Treffen aller GebührengremiumsvertreterInnen:

Am 29.04. um 18 Uhr s.t. wird im Ausstellungsraum der UB (Erdgeschoss) einTreffen aller GebührengremiumsvertreterInnen geben. Dabei soll es um ein Kennenlernen untereinander gehen, aber auch darum über Schwierigkeiten, Fragen und Probleme, die im Umgang mit Studiengebühren auftreten zu reden. Am Beginn werden auch Herr Brüser und Herr König anwesend sein, die in der ZUV für die Studiengebühren zuständig sind, und sich dort den VertreterInnen vorstellen. Selbstverständlich sind aber auch alle anderen Interessierten eingeladen zu diesem Treffen zu erscheinen.

 

Vorläufiges treffen mit der Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle:

Der Sprecherrat hat sich vor zwei Wochen mit der Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle des Studentenwerks getroffen. Bei diesem Treffen ging es hauptsächlich um die Frage, ob sich die Zahl der Studierenden, die die Beratungsstelle in Anspruch genommen haben, seit der Bacheloreinführung erhöht hat. Trotz dem Hinweis, dass die Beratungsstelle die Auswirkung von Umstellungen bis zu 2 Jahren verspäter bemerkt, konnten sie eine deutlich Erhöhung feststellen. Die Fakultäten die davon am meisten betroffen sind, ist die Phil und die Med. Die Erkrankungsmuster gehen von völliger Gleichgültigkeit bis zu Depression. Der Sprecherrat unterstützt den Ausbau von Beratungsstellen. Gleichzeitig wird es zeitnah im Sommersemester ein weiteres ausführliches Gespräch zwischen der Beratungsstelle und dem Sprecherrat geben.

EVENT:

Die Amnesty-Hochschulgruppe und die Studierenden Vertretung sind beide Parten des Fimlfestivals „ueber Macht, Kontrolle, Regeln, Selbstbestimmung“ der Aktion Mensch. Weitere Informationen befinden sich im Anhang. Das Filmfestival will sensibilisieren für explizite und implizite Machtstrukturen, für legitime und illegitime Macht- und Herrschaftsverhältnisse. Und es möchte dazu ermutigen, im Alltag, in der Öffentlichkeit und in der Politik öfter, nachhaltiger und unbequemer die Machtfrage zu stellen.Das Filmfestival zeigt Menschen, denen es gelingt, sich aus der Machtlosigkeit zu befreien, wie die Pakistanerin Mukhtar Mai, die sich gegen den übermächtigen Druck archaischer gesellschaftlicher Konventionen behauptet hat und dazu noch die Kraft aufbringt, sich für andere benachteiligte Frauen zu engagieren. Es beobachtet deutsche Firmen dabei, wie sie sich bei einer der schlimmsten Diktaturen der Erde anbiedern, und amerikanische Abgeordnete bei der praktischen Ausübung der Demokratie als Regierung der Bürger durch sich selbst.

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