Gespräch mit Minister Heubisch oder auch 'Warten wir mal die nächste Evaluation ab…'

Hallo liebe Kommilitoninnen, liebe Kommilitonen,

der Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst hatte alle Studierendenvertretungen aus Bayern für letzten Dienstag in’s Wissenschaftsministerium eingeladen. Ziel dieser Veranstaltung war sich bzgl. dem Bologna-Prozess auszutauschen, Probleme aufzuzeigen und Lösungen zu eruieren. Was daraus geworden ist und warum wir auf die nächste Evaluation warten müssen, könnt Ihr nach dem Jump lesen.

Die ‚Delegation‘ aus Erlangen (Julia und ich) hatten vorher im Gespräch mit dem Konvent und anderen Studierendenvertreterinnen und -vertretern einen kleinen Fragenkatalog erarbeitet, den wir auf diesem Gespräch unbedingt beantwortet haben wollten.
Ich werde jetzt zunächst auf unsere Fragen eingehen und danach auf die Probleme, die in anderen Unis so aufgetaucht sind. Abschließen werde ich dann mit den ‚Forderungen der Studierenden beim Treffen mit Minister Heubisch‘ (aber dazu später mehr.)

So… hier kommen unsere Fragen (Q) und Antworten (A):
Q: Wird Ba/Ma für die Mediziner umgesetzt werden?
A: Hier wurden wir auf die Koalitionsverhandlungen verwiesen, da dieses Thema eine Angelegenheit des Bundes sei. Problem an dieser ganzen Sache ist nur, bei den Verhandlungen wurden nur klare Aussagen bzgl. der Rechtswissenschaften gemacht, zur Medizin findet man da nicht viel… Es soll jetzt einige Unis geben, an denen man rumexperimentieren will, ob Medizin auf Ba/Ma studierbar ist. Mehr gab’s nicht an Infos. Was das nun für uns heißt? Wir haben noch Zeit uns zu wehren!!!
Q: Wie wird die Vergleichbarkeit der Ba/Ma zwischen den Unis geregelt werden?
A: Keine Aussagen, ausser dem Zitat im Titel. Unsere Forderungen findet Ihr im .pdf-Dokument am Ende dieses Artikels.
Q: Was wird am hohen Notendruck, der hohen Prüfungslast geändert werden? So wie es momentan ist, ist es nicht wirklich studierbar.
A: Das Ministerium schreibt nur eine zusammengefasste Prüfung pro Modul vor. Keine zusätzliche Hausarbeit und kein zusätzliches Seminar. Das ist rein die Sache der Leute, die den Studiengang erstellt haben.
Auf gut Deutsch: Wir können da eingreifen, in dem man mit den Verantwortlichen redet. Das Argument ‚Aber das Ministerium…‘ zieht an dieser Stelle nämlich nicht.

Das war’s auch schon. Mehr Fragen unseres Katalogs haben wir nicht durchbekommen, da es auch andre Unis gibt 😉 Deren Probleme und die Lösungen dazu fass‘ ich hier mal kurz zusammen:
In München soll jetzt ein Semesterticket eingeführt werden. Dort wird es einen Sockelbetrag von 78€ geben, den jeder Studi zahlen muss. Mit diesem Ticket darf man dann ausserhalb der Stosszeiten (also nachts und am Wochenende) fahren. Für 178€ Zusatzzahlung kann man dieses Ticket dann auch tagsüber nutzen… Solidarprinzip + Sockelbetrag. Ich find‘ das von der Umsetzung her ziemlich sinnvoll. Vielleicht will sich ja jemand zu diesem Thema in den Comments äußern, gerne auch über die Umsetzbarkeit in Erlangen.
Ein paar Unis wollten wissen, wie das Ministerium zum Teilzeitstudium steht. Nach langer Rede und kurzem Sinn kam raus, dass das Ministerium das gut findet und unterstützt. Dann wurde die GOP und deren Sieb-Charakter thematisiert. Die Antwort könnt Ihr der dem Titel entnehmen…
Anschließend wurde m.E. ein sehr sinnvoller Vorschlag der Uni Würzburg eingebracht: In den aktuellen Berufungskommissionen sitzen ja studentische Vertreter drin, die auch bewerten und mitsprechen sollen. Das soll jetzt in Zukunft auch bei der Erstellung von neuen Studiengängen Pflicht werden. Kurz: Ohne eine studentische Stellungnahme geht da nichts! Hoffentlich wird das schleunigst umgesetzt. Ich werde das in der nächsten Senatssitzung auf jeden Fall mal einbringen. Abschließend wurde dann noch die fehlende Akkreditierung der Abschlüsse bemängelt. Das ist aber wieder ein Hochschul-internes Problem. Das Ministerium hat zwar Fristen für die Akkreditierung gesetzt, die sind aber eben noch nicht abgelaufen.
Natürlich wurde noch mehr diskutiert, wir hatten ja immerhin zwei Stunden mit dem Minister und seinem Team. Ich habe hier lediglich das Wichtigste zusammengefasst.

Wie oben angekündigt hänge ich Euch hier noch unsere gesammelten Forderungen an, die wir während der Diskussion dem Minister überreicht haben.

Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass ich nicht weiß, wie viel jetzt wirklich nach diesem Gespräch auf Seiten des Ministeriums passiert. Wir wurden zwar gehört, aber was davon jetzt umgesetzt wird, das weiß ich wiederum nicht. Für uns war es auf jeden Fall interessant, wir haben einige gute Ideen und einige Denkanstöße mitgenommen, die wir hier lokal selbst umsetzen können.
Ich werde wieder berichten, wenn es dazu Neues gibt 🙂

Schöne Grüße, Christian

24 Antworten auf „Gespräch mit Minister Heubisch oder auch 'Warten wir mal die nächste Evaluation ab…'“

  1. „Es soll jetzt einige Unis geben, an denen man rumexperimentieren will, ob Medizin auf Ba/Ma studierbar ist.“ Das hört sich ja nach geballter Kompetenz an mit einem durchdachten Plan. Erlangen wird sich sicherlich nicht für Experimente hergeben. Die Studenten an den Experimientier-Unis tun mir jetzt schon leid.
    Das Semestertticket nach Sockelbetrag-Prinzip nur nachts und am Wochenende finde ich absolut idiotisch und im Preis-Leistungsverhältnis einfach grottig.

  2. Jo, ein Semesterticket ist nur dann sinnvoll, wenn es auch preislich in einer annehmbaren Region bleibt. Also insgesamt hoechstens 50 Euro fuer die „tagsueber-Version“ pro Semester. Alles was drueber ist ist definitiv nicht akzeptabel.

  3. In Semesterticket ist nichts weiter als eine diktatorische Gleichschaltung von Studenten, die es brauchen und von solchen die keins brauchen – und somit absolut abzulehnen. Es ist jeder selbst dafür verantwortlich, wie und ob er zur Uni kommt oder nicht. Dafür können die anderen Studenten nichts, wenn einer nun mal ein ticket braucht – so ist das Leben nun mal.

  4. @E.T.: Genau, dieses ganze blöde Soli-Zeugs. Schafft Krankenversicherungen, Arbeitslosengeld und so weiter ab, sollen die doch alle sehen, wo sie bleiben, diese Sozialschmarotzer.

    Um mal wieder sachlich zu werden: würdest du genauso argumentieren, wenn du nicht in Erlangen wohnen könntest, weil dir die Mieten zu hoch sind, es nicht genügend Wohnheimsplätze gibt, und wenn du deinen Parkplatz bezahlen musst (ja, die Uni gräbt mal wieder ihr Parkraummanagement von vor 10 Jahren aus…)?

    Ein Semesterticket in Erlangen ist durchaus sinnvoll, es gibt viele Studenten die nicht in Erlangen wohnen, genauso wie Studenten die zwischen Innenstadt, Südgelände und Nürnberg pendeln müssen. Das alle bisherigen Vorschläge viel zu teuer waren und auch eher nutzlos waren, ist nicht zu bestreiten. Aber hier gleich von diktatorischer Gleichschaltung zu schwadronieren halte ich für einer intelligenten Diskussion nicht zuträglich.

  5. Ich bin zwar inzwischen kein Student mehr, möchte aber trotzdem einen Kommentar zum Semesterticket abgeben:
    Während meines Studiums hab ich im Landkreis Forchheim gewohnt und bin jeden Tag per Auto zur Uni (TechFak Erlangen) gependelt. Ein Semesterticket hätte mir rein gar nichts gebracht, weil der ÖPNV so schlecht getaktet ist, dass ich um 6:45 Uhr das Haus verlassen musste um eine Vorlesung um 8:30 Uhr zu besuchen. (Mit dem Auto bin ich um 8 Uhr losgefahren.)
    Was ich mit diesem Beispiel sagen will: Ein Semesterticket macht gerade für Studenten, die NICHT in Erlangen wohnen, oftmals keinen Sinn. Und viele die in Erlangen wohnen, die fahren mit dem Rad und brauchen auch kein Ticket.

    Ein Semesterticket macht nur Sinn, wenn es freiwillig zu erwerben ist oder so günstig ist, dass es keinem wehtut.
    @Nils Pickert: Solidarität ist schön und gut, aber man kann nicht alles solidarisch umlegen. Manche Dinge muss man auch dem Individuum überlassen können. Mit dem Studentenwerksbeitrag leistet jeder ja schon einen solidarischen Beitrag, egal ob er Wohnheime oder Mensa nutzt.

  6. Ausserdem haben wir noch ein weiteres Problem gestreift, was eigentlich viel gravierender ist: Die Uni hat zuviele verstreute Standorte. Vielzuviele. Der Wildwuchs muesste mal aufgeraeumt werden und auf 2 oder 3 Zentren eingedampft, die dann auch wirklich im 5min-Takt mit oeffentlichem Nahverkehr verbunden sind. Erst dann ist es auch realistisch ueber „nehmt doch nicht das Auto sondern den Bus“ ueberhaupt zu reden.

  7. @Andreas: Stimme dir voll zu. Mit dem jetzigen ÖPNV und der Erlanger Studentenstruktur ist ein Nur-Erlangen-Nürnberg-Semesterticket nicht sinnvoll. Interessant wird es aber, wenn zB eine Lösung für den gesamten VGN gefunden wird. In Niedersachsen gibt es für alle Unis innerhalb des VBN ein bezahlbares Semesterticket, das selbst auch interessant ist, wenn man direkt in der Uni wohnt – man kann halt durch ganz Bremen, Niedersachsen, Hamburg fahren.

    Mich hat nur die Argumentation „Diktatorische Gleichschaltung“ gestört, mit der eine Lösungsfindung komplett verhindert wird. Die Diskussion um das Semesterticket zieht sich schon seit 15 Jahren hin (ja, ich bin auch kein Student mehr, schon etwas länger…), ohne dass sie sich sonderlich von den bekannten Argumentationen weg bewegt hat zu einer sinnvollen Lösung. Vielleicht sollte man sich mal von der Idee Semesterticket für ER/N wegbewegen zu einer Diskussion darüber, wie man Nahverkehr, Unistandorte etc besser gestalten kann.

  8. Die Lösungsfindung verhindert so eine Argumentation überhaupt nicht, es wird nur eine spezielle Lösung ausgeschlossen, die du gerne hättest, nämlich das Semesterticket. Was man eher kritisieren sollte ist, dass das kein Argument ist, sondern Polemik.

  9. Die ÖPNV-Situtation im Großraum Erlangen ist ein trauriges Thema. Immerhin kommt demnächst (2010/2010) die S-Bahn mit neuen Haltestellen nach Erlangen. In diesem Zusammenhang wird auch immer wieder eine Straßenbahn für Erlangen diskutiert, aber auch immer wieder aus Geldgründen verworfen. Vielleicht ändert sich was, wenn am Südgelände die neue Mathematik und das neue Chemikum fertig sind. Dann sind die meisten Bereiche der Technik und Naturwissenschaften auf einen Fleck zusammengefasst und die Parkplatzsituation (ist schon jetzt sehr chaotisch am Südgelände) wird noch schlimmer werden…

    Vielleicht kommt dann auch Bewegung in die Semesterticket-Diskussion!

  10. @Nils: E.T. ist hier noch nie durch geistreiche Kommentare aufgefallen, aber die Solidargemeinschaft akzeptiert auch ihn, so nett sind wir halt 😉

    Und zur Diskussion ueber eine Zusammenlegung und weiteres: klar waere das eine super Sache. Aber wer stellt sich dann hin und sagt den Studierenden in den naechsten 20 Jahren: „Ich moechte nichts tun um dir eine brauchbare Studiensituation zu gewaehrleisten, wir ueberlegen aber anzufangen zu diskutieren, ob wir moeglicherweise eine Loesung fuer deine Enkel diskutieren koennten“

  11. Irgendwas stimmt doch hier mit der Kommentarfunktio nicht… mein letzter Kommentar kam auch nicht an. Noch ein Versuch:

    Kann es sein, dass E.T. so ein wenig trollig ist? Wie dem auch sei, @Andreas: Ich wohne bspw in Fürth. Ich brauche das Semesterticket, weil ich nähebedingt keinen Wohnheimsplatz kriege, mir die Miete in Erlangen dann doch zu hoch ist und ich auch im ersten Semester noch nicht ausziehen möchte. Für mich ist die Fahrtdauer von ca 1h an die Techfak auch hinnehmbar. Aufstehen wie zu Schulzeiten eben. Aber 220€ (Zum Vergleich: Wenn ich vier Monatsmarken kaufen würde, käms mir sogar 4€ billiger! HALLO!? GEHTS NOCH?!) pro Semester für ein Ticket zu verlangen ist einfach absolutes Ausnutzen derer, die in meiner oder ähnlichen Situationen sind. Da hat man die Wahl entweder viel für ein Semesterticket zu zahlen oder viel für ne Wohnung zu zahlen. Ich freu mich.
    Von Freunden weiß ich, dass man bspw in Bamberg gar keine Ticketgebühren zahlt. Für den gesamten ÖPNV dort. Wer jetzt sagt, dass man hier dafür auch einiges mehr kriegt, dem antworte ich: Sollen sie mir um Himmels willen ein Ticket geben, wo drauf steht: Nur zum Pendeln zwischen Erlangen und Fürth. Nein, ich muss eins kaufen, mit dem ich quasi in ganz Mittelfranken rumgurken kann. Super.
    Versteht ihr: Alles was ich will ist mit dem sowieso notorisch unpünktlichen ÖPNV auf günstige Weise nach Erlangen und wieder zurück zu fahren. Keinen Millimeter weiter. Meinetwegen nur bis zum BHF den Rest fahr ich mit dem Rad (is eh schneller als der überfüllte Bus). Aber das aktuelle Preissystem macht mir das einfach nicht möglich. Man nimmt es mal wieder von denen, die es eh nicht haben.

  12. Genau. Und statt dagegen was zu tun nicken unsere Semestertickethanseln noch jegliche Preisforderung des VGN ab, weil, die würden ja sonst Verlust machen. Sehr toll. Statt mal auf Druckmittel wie „gut, dann benutzt halt kein Student mehr eure Verkehrsmittel“ zu bauen wird gekuscht und das Semesterticket von anderer Stelle abgesägt weil zu teuer. Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger, Studentenvertreter…

  13. @foobar: es hoert sich ja so an als wartet die Studierendenvertretung oder eine wie auch immer geartete Semesterticket/Nahverkehrsinitiative nur auf dich.

    Ich weiss leider nicht mehr wie es momentan in Erlangen ausschaut, aber die letzten 6 Jahre hat NIEMAND seinen Arsch so richtig hochbekommen, und wir waren recht einsam auf den Treffen wo wir eigentlich mit vielen Menschen das Thema besprechen wollten und dann auch was tun. Glaub mir, nichts ist toller als mit 20.000 Studierenden im Ruecken eine Forderung durchzuboxen. Nur leider ist die Realitaet so, dass die einem nicht den Ruecken staerken, sondern einem in den Ruecken fallen. „ICH brauch das eh nich“, „Kommunistenticket“ „ich hab doch eh meinen BMW“ „ich brauch nicht den ganzen Raum“ „Ich aber schon“ und am Ende wills dann niemand mehr haben.
    Klar koennte man das alles neu verhandeln, fuer staatliche Zufinanzierung kaempfen (in anderen Bundeslaendern lauft das auch so. Verkehrsbetriebe haben da auch kein Geld zum verschenken, die lassen es sich anderswo wiedergeben. Soviel zum VGN der ja so boese ist), neue Modalitaeten ausdenken usw.

    Aber all das bleibt Utopie, wenn es weiterhin nur in Foren diskutiert wird.

  14. Naja, es wird auch schon seit mindestens 15 Jahren in der Studierendenvertretung und in Ausschuüssen diskutiert, nur eben mit der Argumentation die du so schön zitiert hast 🙂

  15. @Nils: Ich wohne nicht in Erlangen, sondern penedel jeden Tag rein. Mit den öffentlichen. Ich würde also von einem Semesterticket profitieren.

    Nichtsdestotrotz sehe ich es als Gleichschaltung und kommunistisch-faschistische Art, mit Studenten umzugehen, denen es aufgezwungen wird. Deswegen sollte alles so bleiben wie es ist – niemand wird gezwungen hier zu studieren, und wenn jemand das tut, dann eben auf eigene Kosten, und nicht parasitär auf Kosten der anderen Studenten.

  16. @foobar: Wie willst du bitte die Standorte eindampfen? Halb Erlangen abreißen lassen für einen Unineubau? Die Uni ist ja so zerstreut, weil es in den Innenstadt keinen Platz mehr gab. Die WISO und die EWF waren schon immer da wo sie waren. Und die Techfak auch schon lange. Momentan werden ja bereits am Südgelände neue Gebäude errichtet, um die Naturwissenschaftler dort mehr zu bündeln. Klar sind einige Institute blöd plaziert, aber da brauchst du erstmal Platz und viele viele Millionen um etwas zu bauen.

    Aber 5-Minuten-Takt? Hallo? Wer soll diese geistreiche Forderung finanzieren? Der Steuerzahler? Der VGN? Ich? Du?

    Der VGN gestaltet seine Fahrpläne nach Angebot und Nachfrage. Wo keine Nachfrage, da anscheinend auch kein Angebot. Und wie viele von uns müssen tatsächlich ständig zu anderen Unistandorten pendeln? Eher wenige.

  17. @Tilman: Das ist nun mal dein persönliches Pech. Warum müssen andere Studenten dafür gerade stehen?
    Der VGN gestaltet seine Preise nun mal auch nach Angebot und Nachfrage. Solange die Nachfrage bei 220e da ist, werden sie einen Teufel tun und die Preise senken. Die müssen ja auch irgendwie Gewinne machen.
    Man nimmt es also nicht denen, die eh nichts haben, sondern man nimmt dem Durchschnittsstudenten so viel, wie der Durchschnittsstudent halt nun mal bereit ist zu zahlen. Das ist Sache des VGNs, die haben nun mal ein Monopol auf den Nahverkehr, und als Monopolist schöpfen sie uns Nachfrager freilich ab. Andererseits würde eine Privatisierung des Nahverkehrs wohl noch höhere Preise bedeuten, also muss man sich wohl damit abfinden, das man das Pech hat, in Fürth zu leben. Das wird aber ausgeglichen damit, dass andere in Erlangen leben. Die einen haben Glück die anderen pech. So ist das Leben nun mal, und man muss das beste draus machen, statt zu versuchen, denen die nun mal Glück hatten an den Geldbeutel zu wollen, nur um persönlichen Vorteil draus zu schöpfen.

  18. Um mal zum eigentlichen Theam zurückzukehren:
    Was genau hat Herr Heubisch mit seiner Evaluation gemeint? Eine interne von seiten der Studenten, der Hochschulleitung oder von wem? Oder eine externe, bei der Leute von außen versuchen zu beurteilen wie gut unsere Alma Mater funktioniert?

    Mir ist weder das eine noch das andere bekannt… auf was wartet also Herr Heubisch? Könntet ihr hier etwas aufklären. Danke!

  19. Um endlich die Frage der Evaluation zu klären:

    Das IHF wurde vom Bayrischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst beauftragt, den Stand der Umsetzung von Bachelor- und Masterstudiengängen zu untersuchen. Dabei sollen erste Reformwirkungen erhoben und Handlungsoptionen aufgezeigt werden.
    Allerdings werden nur einzelne Studiengänge exemplarisch befragt –
    damit handelt es sich um eine qualitative, keine quantitative Erhebung (dafür sei es noch zu früh).

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