Probleme ausländischer Studierender- bitte weitersagen

Liebe Freundinnen und Freunde,

wer in seinem Freundeskreis Studierende aus dem Ausland (insbesondere Nicht-EU) hat, weiß, was für Schwierigkeiten diese (Sprache, Job, Studium etc.) oft durchmachen. Doch wenige wissen, wie einfach ihnen geholfen werden kann!

Insbesondere die Ausländerbehörde treibt manchmal ein ganz schönes (Un-)Spiel. Leider ist sie sehr unbeliebt bei den Ausländern hier :-/ Für das Bild Erlangens ist das höchst schädlich.

Wir vom Ausländer-und Integrationsbeirat möchten uns stärker um die Studierenden kümmern,-zumal unser Büro im Rathaus nur ein Stock über der Ausländerbehörde ist 😉 und wir allgemein gute Kontakte pflegen.

Wer ausländische Studis mit Ausländerbehörde-Schwierigkeiten kennt, bitte an uns weiterleiten: auslaenderbeirat@stadt.erlangen.de

Wäre jemand vom Sprecherrat grundsätzlich interessiert an einer Zusammenarbeit in diesem Bereich?

Danke!

6 Antworten auf „Probleme ausländischer Studierender- bitte weitersagen“

  1. Am 12.04. um 18 Uhr haben wir eine AG 1 Sitzung.
    Das ist die Untergruppe im Ausländerbeirat, die sich um Ausländerrecht, Flucht und Asyl kümmert. Darunter haben wir auch Studierende gefasst.

    Die Sitzung ist öffentlich und im Rathaus. Für diese Sitzung haben wir eine Vertretung der Uni, der christlichen und muslimischen Hochschulgruppe(n) eingeladen.

    Es sollten bitte so viele Interessenten wie möglich, insbesondere betroffene Studierende kommen. Wir wissen genau, was falsch läuft,-aber die ausländ. Studis müssen sich trauen, ihre probleme auch öffentlich, und nicht nur in Gesprächen mit uns, zu artikulieren. Sonst könennw ir nichts erreichen 🙁

    LG

  2. Wäre auch nett, wenn es hinsichtlich der Einstellung von studentischen Hilfskräften zu weniger Problemen käme: Die ZUV verlangt als Vorraussetzung zur Einstellung eine Aufenthaltserlaubnis. Die Ausländerbehörde verlangt aber wiederum als Vorraussetzung zur Aufenthaltserlaubnis einen Job (oder genug Geld auf Seiten des Studis).
    (So jedenfalls war der Stand noch im Dezember).

    Folge: Ausländische Studis, die ohne Job ihr Studium nicht leisten können, haben ganz schlechte Karten. Bei Bewerbungen haben diese und wir (wenn wir sie einstellen wollen) nur Probleme.
    Ich gehe davon aus, dass viele deswegen gar keine solche Studierenden mehr als Bewerber für Hiwijobs annehmen.

  3. Ist ja interessant. Beschäftigt sich dieser Beirat auch mit Fragestellungen, die die Doktorand/innen betreffen? Haben Sie schon das Referat für Internationale Angelegenheiten darum gebeten, die AG bekannt zu machen? (Sie haben dort viele Kontakte)

  4. Immer diese Lobbygruppen mit ihren Sonderforderungen, Sonderrechten, Extrawürsten…

    Wer in ein anderes Land geht, um dort zu studieren, sollte auch damit rechnen dass es schwierig wird, sowohl sprachlich als auch finanziell. Wer hinterher ganz überrascht ist, dass einem nicht gleich Milch und Honig in den Mund fließen im Wunderland BRD, ist ja wohl selber Schuld. Deswegen: Vorsorgen, liebe Kommilitonen von außerhalb, und im Voraus Deutsch lernen und Geld sammeln. Dann hat man auch weniger Probleme hier vor Ort.

  5. Ja das Problem mit diesem Pingpongspiel mit Arbeit und Aufenthaltserlaubnis ist uns bekannt. Auch das Arbeitsamt ist da als dritte Adresse zu nennen

    Ja, auch Doktorandinnen, also Akademiker, sind unsere Zielgruppe

    Im Moment ist einfach nur das Problem, dass wir unsere Kritik in die oberen Reihen der Stadt nicht effektiv genug einbringen können, wiel die Studis sich nicht früh genug melden. Mehr Druck, mehr Möglichkeiten

    Gerne sehen wir auch bei der AG1 Sitzung nichtbetroffene Leute von der Uni, die mal anbringen, was ihr Eindruck so von der Lage der Nicht-Eu Studis ist

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