Umfang der Haushaltskürzungen für Hochschulen weiterhin ungewiss

In mehreren bayerischen Städten, wie zum Beispiel München, Würzburg und Regensburg werden am Mittwoch gegen die geplanten Sparmaßnahmen der Landesregierung Aktionen wie Kundgebungen oder Demos durchgeführt. Über die Sparmaßnahmen haben wir bereits auch hier im Blog schon berichtet. Die Aktionen richten sich gegen Kürzungen im Hochschuletat, besonders im Hinblick auf den doppelten Abiturjahrgang 2011.

Die Landesregierung lässt weiterhin offen, in welchem Umfang die Sparmaßnahmen die Universitäten betreffen werden. Ursprünglich sollten nach der Klausurtagung des Kabinetts am 7./8. November endlich genaue Zahlen über die Höhe der Kürzungen vorliegen. Nach wie vor ist das allerdings nicht der Fall, es fielen nur schwammige Aussagen. Im Rahmen dieser Tagung am Tegernsee wurde auch ein an Ministerpräsident Seehofer gerichteter offener Brief der bayerischen Studierendenvertretung LAK übergeben.

Die Stuve der Uni Erlangen-Nürnberg hat sich dagegen entschieden, schon jetzt auf die Straße zu gehen. Die bisherigen Aussagen des Kabinetts sind uns zu ungenau und wir sind daher nicht in der Lage fundiert dagegen argumentieren. Die Besorgnis allein, dass Kürzungen auf uns zukommen können reicht hier nicht. Politiker würden jegliche Aktionen nur mit einem Verweis auf die ungewisse Lage kommentieren.

Wir werden uns daher erst mal voll und ganz auf die Versammlung aller Studierenden am 23. November konzentrieren.

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