Besuch bei Minister Spaenle

Am Montag 12.01. waren alle Studivertretungen und die LAK-Sprecher aus Bayern zu einem Gespräch bei Minister Spaenle eingeladen. Also haben wir – Victoria Schlobinski (Konvent), Anna Wieser (Sprat), Ingwer Andersen (Senat), Tobias Langer (LAK-Sprecher) – bayern_kultusministerium_alte_pforte Montag früh unsere sieben Sachen zusammengepackt und sind gen München gefahren.

Der erste Punkt, der von uns Studis angesprochen und scharf kritisiert wurde, war das Fehlen einer Verfassten Studierendenschaft und die Wiedereinführung eben dieser in Bayern. Die Antwort von Minister Spaenle war zu erwarten: in dieser Legislaturperiode wird in Bayern keine Verfasste Studierendenschaft eingeführt. Auf eine weitere Nachfrage warum das so sei, kam die Antwort: „… in Bayern gehen die Uhren halt anders…“. Wenn wir aber in Einzelfragen Probleme haben (z.B. bei Verhandlungen um ein Semesterticket), können wir uns natürlich gerne ans Ministerium wenden. Da wird uns dann schon geholfen. Nach dieser Antwort sind einige Vertreter kommentarlos gegangen. Die LAK und somit auch die Studierendenvertretungen werden am Thema Verfasste Studierendenschaft in Bayern auf jeden Fall dran bleiben.

Bei den weiteren Themen sind wir zum Großteil auf Verständnis und positive Resonanz gestoßen. Beim Thema Anwesenheitspflicht z.B. hat die Uni Bamberg schwerwiegende Probleme geschildert. Daraufhin wurde uns versichert, dass die Anwesenheitspflicht „sehr restriktiv“ zur regeln sei und wenn wir Probleme hätten, würden sich die Ministerialbeamten natürlich auch um alle Einzelfälle kümmern.Und auch beim Thema Finanzen waren alle sehr einsichtig. Alle Studierendenvertretungen sollen auch in diesem Haushaltsjahr in Summe mindestens so viel Geld bekommen, wie sie auch im letztes Jahr bekommen haben. Genauso wird für die „Geldmasse Forschung und Lehre“ mehr Geld locker gemacht, um die finanzielle Mehrbelastung durch den Mindestlohn bei Hiwi-Stellen der Unis aus zu gleichen. (Wen es interessiert: hier gehts zum Haushaltsplan des Freistaats Bayern.)
Weitere Themen waren das Teilzeitstudium, die Umstellung der Promotion und eine eventuelle Umstellung des Hochschulwahlverfahrens.
Zum Schluss wurde den Vertretern aus Bayern noch in Aussicht gestellt, dass solche Gespräche in Zukunft jedes Jahr stattfinden sollen.

Wer zu diesem Bericht oder dem Treffen an sich noch Fragen hat, kann uns gerne eine Mail an stuve-sprat@fau.de schreiben.

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