Mittwochsmail-Verteiler-Virus entfernen

Liebe Studis,

über unseren Newsletter ist leider eine E-Mail durchgekommen, die ein ZIP Archiv mit einem Computervirus enthält. Das Virus stammt nicht von der Studierendenvertretung.  Wir bitten euch, die Datei  und Email sofort zu löschen.

Wenn ihr die Datei versehentlich heruntergeladen habt, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Ihr habt das mit Android oder iOS heruntergeladen aber nicht mit Microsoft Office geöffnet: Euer Smartphone ist nicht infiziert, aber bitte löscht die Datei.
  • Ihr habt die Datei heruntergeladen aber nicht entpackt: Es passiert nichts. Löscht bitte die Datei.
  • Ihr habt die Datei heruntergeladen, geöffnet, aber das Passwort nicht eingegeben: Es passiert nichts. Löscht bitte die Datei.
  • Ihr habt die Datei heruntergeladen, geöffnet und entpackt, aber die Word Datei nicht mit Microsoft Office geöffnet. Dann ist euer Computer wahrscheinlich nicht infiziert. Bitte die Dateien sofort löschen.
  • Ihr habt die Word Datei mit Word geöffnet: Scannt bitte euren Computer auf Viren, es könnte sein, dass sich dadurch ein Virus (Ursnif) installiert hat.

Wir würden euch den Einsatz eines Scantools für Computerviren empfehlen z.B. https://www.kaspersky.de/downloads/thank-you/free-virus-removal-tool

Genauere Erkenntnisse zu dem Thema werden wir hier noch veröffentlichen.

Update 1: Genauere Erkenntnisse zu dem Virus. Es ist Ursnif

  • Wenn man in Microsoft Word bei der Datei Macros aktiviert hat (dazu wird man aufgefordert), dann installiert sich automatisch ein Virus, das einen Spionage-Banking Trojaner namens URSNIF herunterlädt. Das oben verlinkte Programm sollte den Trojaner identifizieren und löschen können.
  • Das bedeutet, wenn ihr die Datei heruntergeladen habt, eine aktuelle Word Version habt, aber keine Bearbeitung aktiviert und keine Makros aktiviert habt, sollte euer Computer nicht infiziert sein. Aber Warnung: Dieses Virus bemerkt man nicht notwendigerweise. Ein Komplettscan ist aber angeraten.
  • Ein paar Zusatzinfos für IT-Interessierte:

Update 2:

  • Falls ihr Windows habt, das Virus entpackt habt und die Word Datei in Microsoft Word geöffnet habt und Macros aktiviert habt (in Einstellungen oder auf Aufforderung des Virus), dann raten wir dringend zur Ausführung einer Antivirus Boot CD (oder USB Stick). Hier findet sich ein Test: https://www.security-insider.de/antivirus-boot-cds-im-test-system-und-dateien-im-notfall-retten-a-301166/
  • Das RRZE hat seinen Beitrag zu dem Thema aktualisiert. Die Erkenntnisse bestätigen unsere Analyse aus dem ersten Update. (Vielen Dank!)

Weitere Links zu den Themen:

https://support.microsoft.com/en-us/topic/frequently-asked-questions-about-word-macro-viruses-b935417e-9064-8121-6e63-26f115d7290a

Warnung vor E-Mail (mit Anhang) von dem Newsletter der Studierendenvertretung

Petition: Keine Uni ohne uns! – Keine Innovation auf Kosten der Demokratie und der Lehrqualität

Die bayerische Staatsregierung beabsichtigt, das Hochschulgesetz zu  novellieren und gemeinsam mit dem Hochschulpersonalgesetz zu einem Hochschul-„Innovations“-Gesetz zu vereinen.
Dieser „große Wurf“, so das Staatsministerium, soll die Hochschulen entfesseln, deregulieren, unternehmerische Aktivität stärken und den Hochschulen im Rahmen einer Körperschaftsumwandlung die Möglichkeit geben, ihre Strukturen und Prozesse selbst zu definieren.
Dass diese Begriffe unter Studierenden und vielen Mitarbeiter*innen der Hochschulen auf große Kritik stoßen, sollten die Köpfe hinter dem erst sehr spät veröffentlichten Eckpunktepapier der bayerischen Staatsregierung ahnen können.
Die Studierendenvertretung (Stuve) der FAU Erlangen-Nürnberg hat noch vor der Anhörung von Expert*innen im Wissenschaftsausschuss am 14.10.2020 einen Arbeitskreis gebildet, dem mittlerweile über 30 Studierende angehören. Aufgrund der sehr einseitigen Schwerpunktsetzung des Eckpunktepapiers und zahlreicher Bedenken hat die Stuve nun eine Petition unter dem Namen „Keine Uni ohne uns! – Keine Innovation auf Kosten der Demokratie und der Lehrqualität“ veröffentlicht.
„Wir fordern deshalb Reform the Reform und haben dazu fünf Forderungen aufgestellt: Demokratie stärken und paritätische Mitbestimmung über ein festgelegtes Budget zur Verbesserung der Studienbedingungen. Weiterhin dürfen unternehmerische Aktivitäten nicht über Forschung und Lehre gestellt werden, Gleichstellung und Diversität müssen verankert werden und ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Fragestellungen sollten bei Entscheidungen an einer (innovativen) Hochschule stets mitgedacht werden.“, so Michael Ruppert, einer der Initiator*innen und Mitglied des Sprecher*innenrats der Stuve.
„Es ist am Besten durch Mitbestimmung in Gremien von unten Veränderung und Fortschritt zu erreichen. Die Macht sollte sich nicht auf einzelne Akteure konzentrieren!“, ergänzt Mareike Schildbach von der Amnesty Hochschulgruppe Nürnberg.
Die Interessen aller Statusgruppen sollten in einem neuen Hochschulgesetz berücksichtigt werden, daher „muss dieses Gesetz im Vergleich zu dem sehr einseitigen Eckpunktepapier wesentliche Verbesserungen enthalten“, so Moritz Wicklein, studentischer Senator der FAU.
„Studierende sind die größte Statusgruppe an den Hochschulen und müssen dementsprechend im Hochschulgesetz berücksichtigt werden. Sollte der Entstehungsprozess des Hochschulgesetzes weiter derart intransparent gehalten werden, sehen wir bei den bayernweit 400.000 Studierenden ein gewaltiges Mobilisierungs- und Protestpotenzial.“ erläutert Richard Schmidt, Vorsitzender des Studentischen Konvents der FAU. In diesem Sinne versteht die Stuve auch den Hashtag #KeineUniOhneUns, mit dem auch im Netz für ein besseres Hochschulgesetz gekämpft wird.
Unterschrieben werden kann die Petition unter stuve.fau.de/petition

GEW Studis FAU: Arbeitsrechtinfo für studentische Hilskräfte

Die GEW Studis haben ein Infoblatt mit Arbeitsrechtinfos für studentische Hilfskräfte erstellt:

Mit dem neuen Semester haben die vielen Studentischen Hilfskräfte an der FAU auch ihre neuen oder erneuten Arbeitsverträge unterschrieben.

Aber was bedeutet dieser Vertrag eigentlich? Was heißt „Hilfskraft sein“? Welche Rechte hat man als SHK? Und an wen wendet man sich wenn man Hilfe braucht?

Wir haben einen kurzen Überblick mit dem wichtigsten arbeitsrechtlichen Wissen für euch erstellt – denn nur wer seine Rechte kennt kann sie auch einfordern und sich wehren. Das klappt natürlich am besten gemeinsam – also an Kolleg*innen und Kommiliton*innen weiterleiten!
Außerdem freuen wir uns natürlich immer über Feedback und Ergänzungen.