Nachhaltigkeitstage light

Die Nachhaltigkeitswochen light sind ein Festival, bei welchem Akteur*innen rund um das Thema der Nachhaltigkeit zu Wort kommen und in Aktion treten können! Hier stellen nicht nur Wissenschaftler*innen und Fachkundige ihre Vorträge vor, sondern auch Künstler*innen, Regisseur*inne und viele andere interessante Kräfte sind eingeladen. Die Vision eines vielfältigen, bunten und interaktiven Festivals möchte wir – das Ökoref der Stuve – mit euch Studierenden und Interessierten lebendig werden lassen. Zwar kann an dem Festival auf Grund der Corona-Pandemie nicht in seiner Buntheit live und präsent auf dem Unicampus teilgenommen werden, doch davon lassen wir uns nicht unterkriegen: Wir laden euch vom 07.06.-18.06.2021 dazu ein, die einzelnen Beiträge der Nachhaltigkeitswochen light via Zoom aktiv zu besuchen. Es lohnt sich!

Am 07.06. ab 19 Uhr gibt es zum Auftakt eine Vorlesung mit Podiumsdiskussion zur Transparenz in der Praxis der Lieferketten. Erst kürzlich wurde die konkrete Planung eines Lieferkettengesetzes in der Öffentlichkeit publik. Das Thema ist also top aktuell. 

Am 14.06. laden wir euch um 18 Uhr zum Ökoplenum ein, um mit uns – einem Teil der studentischen Verwaltung – gemeinsam über Themen der Nachhaltigkeit zu diskutieren. Unter anderem steht hier auf dem Programmpunkt, sich über die Möglichkeiten einer nachhaltigen Entwicklung der Universität auszutauschen. Nicht zuletzt würden wir euch gerne zum Mitmachen animieren: lernt uns kennen und arbeitet mit uns und den Universitätsgremien gemeinsam an einer nachhaltigeren Universität!

Am 15.06. ab 18 Uhr wird es gleich drei Vorträge zu nachhaltigem Banking geben. Die Triodos Bank, eine der führenden Nachhaltigkeitsbanken Europas, wird in die Vortragstrichotomie einleiten. Es folgt die Umweltbank, welche Deutschlands grünste Bank sein soll. Als drittes stellt die Sparkasse/Deka ihr Nachhaltigkeitskonzept vor. Welche Initiativen die Banken für mehr Nachhaltigkeit ergriffen haben und ob das innovative Sein den Schein von lediglich Slogans überwiegt, erfahrt ihr hier. 

Die Ringvorlesung FAU against CO2 findet am 16.06. um 18:15 Uhr statt. Prof. Jens Hesselbjerg Christensen von der University of Copenhagen aus Dänemark wird aus der Perspektive eines Klima-Wissenschaftlers der Physik die Notwendigkeit und Bedeutung von Intergovernmental Panels on Climate Change (IPCC-Reports) vorstellen.

Wer Lust auf eine Dokumentation zum Klima-Aktivismus hat, ist dazu animiert, am Mittwoch dem 17.06. um 18 Uhr einzuschalten. Hier könnt ihr in die brisanten Geschehnisse, welche 2018 im Hambacher Forst stattfanden, eintauchen. Von den schwindelerregend hohen Baumhäusern lässt der Regisseur Lukas Reiter euch hautnah an dem Kampf um den Hambacher Forst teilhaben. Nach gemeinsamem Film-Screening steht euch der junge Filmemacher über seine Doku, die den Nachwuchsfilmpreis der Duisburger Filmwoche gewonnen hat, Rede und Antwort. 

Zum Schluss der Nachhaltigkeitswochen light am 18.06. um 18 Uhr wird die Nachwuchswissenschaftlerin Hà Tố-Trinh Nguyễn (Berlin/Utrecht) einen interaktiven Vortrag über Mental Health von BIPoC in Anbetracht von Nachhaltigkeit halten. Sie geht den Fragen nach, wie gesellschaftliche Strukturen die mentale Gesundheit von BIPoC beeinträchtigen können und wie ein sozialer Wandel aussehen könnte, sodass die Gesundheit und das psychische Wohlergehen von BIPoC mehr gewährleistet werden könnte.

Wir freuen uns sehr auf eure Teilnahme und auf einen lebendigen Austausch zu dem besonders wichtigen Themenkomplex der Nachhaltigkeit. Der Zoom-Link, der zu den jeweiligen Veranstaltungen und Vorträgen führt, findet ihr unter [1]. Weitere Informationen folgen auf Instagram [2] und der Website [3].

[1] https://stuve.me/nach-wochen-light

[2] https://www.instagram.com/oekoreffau/

[3] https://stuve.fau.de/en/refs-aks-2/oeko-2/

Generisches Femininum

Wie ihr unserer letzten Mittwochsmail entnehmen konntet, verwendeten wir das generische Femininum anstatt das Gendersternchen. Anlass für unsere Verwendung des generischen Femininums ist eine von Studierendenvertreterinnen ins Leben gerufene Awareness Challenge. Durch das Verwenden des generischen Femininums wollen wir ein Zeichen dafür setzen, dass die Art wie wir sprechen (und schreiben) Einfluss hat und sich verschiedene Gruppen von verschiedenen Begriffen angesprochen fühlen – oder eben nicht.  Insbesondere, da in den Mai mehrere Aktionstage zum Thema Diversität und Inklusion fallen (am 17.05.2021 der internationale Tag gegen Homo-, Bi- und Transphobie und -feindlichkeit und am 18.05.2021 der Deutsche Diversity Day), haben wir uns dazu entschieden, den Mai zum Awareness Monat für geschlechtersensible Sprache zu machen.

 
Falls ihr euch vom generischen Femininum gestört fühlt, solltet ihr vielleicht einmal eure eigenen Privilegien überprüfen und euch fragen, wie sich Menschen fühlen, die im Normalfall nie „mitgenannt“ werden. Denn letzten Endes ist das generische Maskulinum nichts anderes als das generische Femininum, nur, dass es eben Männer als privilegierte Gruppe in erster Linie kenntlich macht. Wir sind uns darüber bewusst, dass das generische Femininum nur das andere Extrem ist, aber wir möchten einfach einmal aufzeigen, dass es eben doch einen Unterschied macht, wie man geschlechterspezifische Sprache formuliert. Genau so, wie sich Leute vom generischen Femininum ausgeschlossen fühlen können, schließt eben auch das generische Maskulinum Personen, die sich nicht als männlich identifizieren, aus.


In a nutshell: Falls Du ein Mann bist und dich hier nicht mitgemeint fühlst, obwohl du ja mitgemeint bist, dann ist es das gleiche Phänomen, dem nicht-männliche Personen Tag für Tag ausgesetzt sind.


Wenn euch die genauen Auswirkungen des generischen Maskulinums interessieren, könnt ihr genaueres auch in dieser Studie nachlesen, die belegt, dass es bei Verwendung des generischen Maskulinums einen pro-männlichen Bias gibt.


Ihr wollt bei unserer Awareness Challenge mitmachen? Verfasst eure Mails im generischen Femininum und fügt am Ende diesen Text an: „Wenn Sie das generische Femininum stört, dann sollten Sie sich definitiv über die Verwendung des generischen Maskulinums Gedanken machen. Sprache beeinflusst!“ Wir sind gespannt, ob wir dadurch mehr Awareness für gendergerechte Sprache erreichen können! 

Informationen: Impfprio 3 für studentische Hilfskräfte

Wie ihr alle aus unserer letzten Mittwochsmail entnehmen konntet, wurde die Impfpriorisierung verändert und es gibt nun die Möglichkeit für studentische Mitarbeiterinnen, sich über eine Priorisierung in der Stufe 3 im Impfzentrum impfen zu lassen. Damit eure Priorisierung auf Stufe 3 angepasst wird, müsst ihr folgende Angaben im Impfportal ändern: 

  • „Tätigkeit an einer Hochschule“
  • Auswahl im Reiter „Ich arbeite in Einrichtungen zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens“ 
    • „Verfassungsorgane/Regierung/Verwaltung/ Justiz“
    • „in leitender oder besonders relevanter Position“

Um euren Beschäftigungsstatus an der Uni nachzuweisen, nehmt am besten euren Mitarbeitendenausweis (die blaue FAUCard) mit sowie z.B. eine Gehaltsabrechnung.


Leider ist das Schreiben von Bachelor oder Masterarbeiten ohne Anstellung an der Uni diesen Regeln zufolge kein Grund für diese Klassifizierung.

Mittwochsmail-Verteiler-Virus entfernen

Liebe Studis,

über unseren Newsletter ist leider eine E-Mail durchgekommen, die ein ZIP Archiv mit einem Computervirus enthält. Das Virus stammt nicht von der Studierendenvertretung.  Wir bitten euch, die Datei  und Email sofort zu löschen.

Wenn ihr die Datei versehentlich heruntergeladen habt, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:

  • Ihr habt das mit Android oder iOS heruntergeladen aber nicht mit Microsoft Office geöffnet: Euer Smartphone ist nicht infiziert, aber bitte löscht die Datei.
  • Ihr habt die Datei heruntergeladen aber nicht entpackt: Es passiert nichts. Löscht bitte die Datei.
  • Ihr habt die Datei heruntergeladen, geöffnet, aber das Passwort nicht eingegeben: Es passiert nichts. Löscht bitte die Datei.
  • Ihr habt die Datei heruntergeladen, geöffnet und entpackt, aber die Word Datei nicht mit Microsoft Office geöffnet. Dann ist euer Computer wahrscheinlich nicht infiziert. Bitte die Dateien sofort löschen.
  • Ihr habt die Word Datei mit Word geöffnet: Scannt bitte euren Computer auf Viren, es könnte sein, dass sich dadurch ein Virus (Ursnif) installiert hat.

Wir würden euch den Einsatz eines Scantools für Computerviren empfehlen z.B. https://www.kaspersky.de/downloads/thank-you/free-virus-removal-tool

Genauere Erkenntnisse zu dem Thema werden wir hier noch veröffentlichen.

Update 1: Genauere Erkenntnisse zu dem Virus. Es ist Ursnif

  • Wenn man in Microsoft Word bei der Datei Macros aktiviert hat (dazu wird man aufgefordert), dann installiert sich automatisch ein Virus, das einen Spionage-Banking Trojaner namens URSNIF herunterlädt. Das oben verlinkte Programm sollte den Trojaner identifizieren und löschen können.
  • Das bedeutet, wenn ihr die Datei heruntergeladen habt, eine aktuelle Word Version habt, aber keine Bearbeitung aktiviert und keine Makros aktiviert habt, sollte euer Computer nicht infiziert sein. Aber Warnung: Dieses Virus bemerkt man nicht notwendigerweise. Ein Komplettscan ist aber angeraten.
  • Ein paar Zusatzinfos für IT-Interessierte:

Update 2:

  • Falls ihr Windows habt, das Virus entpackt habt und die Word Datei in Microsoft Word geöffnet habt und Macros aktiviert habt (in Einstellungen oder auf Aufforderung des Virus), dann raten wir dringend zur Ausführung einer Antivirus Boot CD (oder USB Stick). Hier findet sich ein Test: https://www.security-insider.de/antivirus-boot-cds-im-test-system-und-dateien-im-notfall-retten-a-301166/
  • Das RRZE hat seinen Beitrag zu dem Thema aktualisiert. Die Erkenntnisse bestätigen unsere Analyse aus dem ersten Update. (Vielen Dank!)

Weitere Links zu den Themen:

https://support.microsoft.com/en-us/topic/frequently-asked-questions-about-word-macro-viruses-b935417e-9064-8121-6e63-26f115d7290a

Warnung vor E-Mail (mit Anhang) von dem Newsletter der Studierendenvertretung

Kommende Sitzungstermine des Sprecher*innenrats im restlichen Sommersemester 2021

Wir möchten euch hiermit ganz herzlich zu den nächsten Sitzungen des Sprecher*innenrats einladen. Der Sprecher*innenrat (Sprat) trifft sich in den kommenden Wochen des restlichen Sommersemesters immer alle 2 Wochen Samstags ab 12:00 Uhr und Mittwochs ab 19:00 Uhr an folgenden Terminen:

  • Samstag, den 24.04.21
  • Mittwoch, den 28.04.21
  • Samstag, den 08.05.21
  • Mittwoch, den 12.05.21
  • Samstag, den 22.05.21
  • Mittwoch, den 26.05.21
  • Samstag, den 05.06.21
  • Mittwoch, den 09.06.21
  • Samstag, den 19.06.21
  • Mittwoch, den 23.06.21
  • Samstag, den 03.07.21
  • Mittwoch, den 07.07.21
  • Samstag, den 17.07.21
  • Mittwoch, den 21.07.21
  • Samstag, den 31.07.21

Falls ihr Interesse habt, bei einer Spratsitzung teilzunehmen, schreibt uns gerne eine Mail an stuve-sprat@fau.de und wir schicken euch den Link zu einer der Zoom Sitzungen.