Einladung zur 7. Sitzung des studentischen Konvents der Amtszeit 25/26 am 27.05.2026

Liebe Mitstudierende,

hiermit laden wir euch herzlich zur nächsten Konventssitzung am Mittwoch, den 27.05.2026, um 19:30 Uhr ein. Die Sitzung findet in Raum K2, Erwin-Rommel-Straße 60, 91058 Erlangen statt. Hier findet ihr die vorläufige Tagesordnung.

Beste Grüße
Jonathan und Dennis

Sommerfeste 2026

Hier findet ihr einen Überblick über die aktuell geplanten Sommerfeste (Stand: 28.05.):
09.06. – FSI Mathe/Physik/DS, FSI Chemie/MoWi, FSI Bio/ILS – Eiweiher am Physikum (Südgelände)
11.06. – FSI Informatik – Grünfläche Martensstraße 5a (Südgelände)
17.06. – FSIen des Dep. EEI – Zwischen MHB-Gebäude und FAU-Boxen (Südgelände)
17.06. – FSI Pharmazie – Außenbereicht Chemikum (Südgelände)
18.06. – FSI CBI – Innenhof Cauerstraße 4 (Südgelände)
18.06. – FSI Jura – Wiese vor Hörsaal C (Innenstadt)
19.06. – FSI Sinologie – Artilleriestr. 70 (Röthelheim)
24.06. – FSI Politikwissenschaft – Amphitheater (Audimax)
25.06. – Trichter – Innenhof Lange Gasse 20 (Nürnberg)
25.06. – FSI Geschichte – Amphitheater (Audimax)
29.06. – FSI Germanistik – Amphitheater (Audimax)
01.07. – FSI Philosophie – Amphitheater (Audimax)
06.07. – FSI Latein/Griechisch – Amphitheater (Audimax)
09.07. – VWI, FSI WIng, FSI MB, FSI IP – Roter Platz (Südgelände)

Interview mit Harriet – Antidiskriminierungsbeauftragte der FAU

Viele von euch wissen gar nicht, dass es an der FAU eine zentrale Ansprechperson für Diskriminierung, Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung gibt – und dass die Hürde, sich zu melden, viel niedriger ist, als man denkt. Wir haben uns mit Harriet Ziegler zum Gespräch getroffen und sie gefragt, was genau sie macht, wann man sich an sie wenden kann und warum man nicht warten sollte, bis eine Situation eskaliert ist.
Stuve: Was machst du an der FAU, und wie würdest du das in zwei Sätzen beschreiben?
Harriet Ziegler: Mein Ziel ist es, Chancengerechtigkeit an der FAU zu fördern und sicherzustellen, dass alle Mitglieder der Universität frei von Diskriminierung forschen und studieren können. Dafür stehe ich als Ansprechperson zur Verfügung, berate und begleite Betroffene – ganz egal, wie groß oder klein das Anliegen ist.
Wegen welcher Themen können sich Studierende an dich wenden?
Immer dann, wenn sie das Gefühl haben, diskriminiert oder auch sexuell belästigt worden zu sein, aber auch bei Mobbing oder Machtmissbrauch, egal ob von Studierenden, Lehrenden oder Mitarbeitenden. Dabei muss eine Situation noch gar nicht eskaliert sein: Lieber früher kommen als zu spät.
Gibt es bei dir so etwas wie einen typischen Arbeitstag?
Eigentlich nicht – jeder Tag bringt neue Herausforderungen. Mal geht es darum, Richtlinien auszuarbeiten, mal stehen Beratungsgespräche zu Diskriminierung oder Machtmissbrauch im Vordergrund, die ich klar priorisiere. Dazu kommen Gespräche mit dem Studiendekan, dem Präsidium und anderen Stellen, um gemeinsam Lösungen zu finden. Es ist wirklich sehr abwechslungsreich.
Was landet auf deinem Schreibtisch, womit die meisten wohl gar nicht rechnen würden?
Bei mir landen tatsächlich alle möglichen Themen, die im weitesten Sinne mit Menschen zu tun haben. Ein aktuelles Beispiel ist die psychische Belastung, die der Krieg im Iran bei Studierenden auslöst. Mental Health wird insgesamt immer mehr zum Thema – ich arbeite hier an der Schnittstelle zu Hochschulgemeinden, Seelsorge und psychologischer Beratung.
Was ist das größte Missverständnis über Diversity-Arbeit, das dich am meisten nervt?
Die Vorstellung, dass diese Arbeit schlicht nicht notwendig sei; nach dem Motto: „Wir haben doch gar keine Probleme.“ Diese fehlende Awareness zeigt sich manchmal auch in unfreundlichen Reaktionen auf bestehende Angebote, und genau das ist es, was mich wirklich beschäftigt.
Wenn mir an der FAU etwas widerfährt – wie sollte ich vorgehen?
Du kannst dich jederzeit per Mail an mich wenden, und ich bemühe mich, noch in der gleichen Woche einen Termin anzubieten. Grundsätzlich gilt: Wende dich an jemanden, dem du vertraust – das kann ich sein, aber auch eine Dozentin, ein Dozent oder die studentische Interessenvertretung. Speziell Student*innen können sich an meine studentische Stellvertreterin Janet Fuchidzhieva wenden. Du musst auch gar nichts Konkretes erlebt haben, um zu kommen. Alle Gespräche unterliegen vollständiger Vertraulichkeit, und es werden keine Schritte ohne deine Absprache unternommen. Da ich nicht weisungsgebunden bin, kann ich unabhängig von Universitätsstrukturen beraten.
Welche Instrumente stehen dir für deine Arbeit zur Verfügung?
Mein zentrales Instrument ist die Beratung: Ich zeige Betroffenen Wege auf, führe wenn nötig Hintergrundgespräche und kläre wenn gewünscht auch über externe Handlungsoptionen auf.
Büro-Getränk der Wahl – und was sagt das über dich aus?
Tee – beruhigend und wohltuend. Und ich koche auch gerne einen für alle, die zu mir kommen!
Wie hältst du dich bei dieser Arbeit positiv gestimmt?
Ich habe einen großen Gestaltungsspielraum, und das hilft sehr. Außerdem erlebe ich es immer wieder, dass Menschen positiver aus unseren Gesprächen herausgehen, als sie hereingekommen sind – auch wenn das System nicht perfekt ist, macht es etwas aus, dass man konkreten Menschen helfen kann. Du bist seit über zehn Jahren an der FAU.
Was gefällt dir hier besonders?
Die Vielfalt! Ich selbst habe Theater- und Medienwissenschaften sowie Germanistik studiert – also schon von Anfang an sehr abwechslungsreich. An der FAU schätze ich besonders, dass im Miteinander so vieler unterschiedlicher Menschen und Disziplinen ständig Neues entsteht.
Letzte Frage, ganz wichtig: Team Schreibtisch-Chaos oder Team penibel sortiert?
Definitiv Team Chaos – mein E-Mail-Postfach übrigens auch!

Workshop: Mitglieder gewinnen, Zusammenhalt stärken: Strategien für nachhaltiges Engagement in deiner FSI

Egal ob PhilFak, NatFak oder WiSo: Fachschaftsinitiativen (kurz: FSIen) gibt es für verschiedenste Studiengänge an allen Fakultäten. Dabei wird ihre Bedeutung häufig unterschätzt. Die FSIen stellen oftmals den ersten Ansprechpartner bei Problemen im Studium dar und tragen durch Ersti-Events und Kneipenabende auf besondere Weise zum studentischen Leben bei. Volle Stundenpläne und Nebenjobs führen allerdings dazu, dass die Zahl der Mitglieder von Semester zu Semester teilweise stark variiert. Während FSIen in manchen Semestern sehr aktiv sind, existieren sie in anderen Semestern nur auf dem Papier.

In diesem dreistündigen Workshop stellen wir uns deshalb die Frage, was unsere FSIen eigentlich zusammenhält. Daraus leiten wir Strategien ab, wie wir den Zusammenhalt in unserer FSI langfristig stärken und dabei neue Studierende zur Beteiligung motivieren können. Der Workshop richtet sich an Studierende aller Fakultäten, die sich aktuell in einer FSI engagieren, sich in der Vergangenheit dort engagiert haben oder sich für ein Engagement interessieren. Besonders Vorwissen ist nicht notwendig. In Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Lehre bekommen die Anwesenden im Anschluss an den Workshop ein offizielles Teilnahmezertifikat.

Termin: 15.05.2026, 14:00 – 17:00 Uhr

Ort: Haus der Studierendenvertretung, Turnstraße 7 in 91054 Erlangen

Workshopleitung: Selim Küçükkaya

Anmeldung erfolgt via StudOn