Neues Semester, neuer Anlauf: Das Thema Semesterticket

Lange haben wir in punkto Semesterticket nichts mehr von uns hören lassen, untätig waren wir allerdings nicht. In den nächsten Wochen wollen wir die Verhandlungen mit dem VGN wieder aufnehmen. Lest dazu auch unsere Pressemitteilung.

Semesterticket: Neues Semester, neuer Anlauf

Im Wintersemester 2013/14 wird in München ein Semesterticket eingeführt. Das bedeutet, dass alle Münchner Studierenden einen festen Betrag an die dortigen Verkehrsbetriebe zahlen und dadurch stark verbesserte Konditionen für die Nutzung des ÖPNV bekommen. Damit ist Nürnberg-Erlangen der einzige größere Hochschulstandort in Bayern ohne solidarisch finanziertes Semesterticket. In anderen Bundesländern ist diese Form der studentischen Mobilität ohnehin schon längst Standard und wegen der großen Vorteile sehr beliebt.

Um auch den Studierenden im Raum Nürnberg-Erlangen kostengünstige Mobilität zu ermöglichen, hat sich im letzten Jahr ein Aktionsbündnis gegründet, das sich gemeinsam mit dem Studentenwerk beim VGN für die Einführung eines solchen Solidar-Tickets einsetzt.

Um mit den zuletzt ins Stocken geratenen Verhandlungen mit dem VGN weiterzukommen, fehlen aber aktuelle Daten zum Mobilitätsverhalten der Studierenden. “Um einen Beitrag zum Fortschritt der Verhandlungen zu leisten, haben wir uns daher an das Institut für Geographie in Erlangen gewandt, um zu fragen, ob man eine Umfrage unter allen Studierenden durchführen kann.”, erklärt Till Müller, Sprecher des Aktionsbündnisses für die Einführung eines Semestertickets. Aus dieser Anfrage ist dann ein größeres Projekt unter der Leitung von Dr. Tim Elrick zu studentischer Mobilität entstanden. “Sobald die Umfrage, die von Januar bis März durchgeführt wurde, ausgewertet ist und Ergebnisse vorliegen, wollen wir wieder mit dem VGN sprechen, wie wir weiter vorgehen können. Außerdem hoffen wir, dass die Fahrgastbefragung des VGN bald fertiggestellt ist und weitere Daten liefern wird.”, so Müller weiter.

Die Studierendenvertretung der FAU, der AStA der TH Nürnberg GSO und der AStA der Evangelischen Hochschule Nürnberg halten den aktuellen Zustand für untragbar. Die FAU beispielsweise ist auf mehrere Städte verteilt. In einigen Studiengängen ist Pendeln unvermeidbar, und wer regelmäßig zwischen Vorlesungen in Erlangen und Nürnberg hin- und herpendeln muss kann schon mal sein mal einen beträchtlichen Teil seines Einkommens nur für Fahrtkosten einplanen. Auch in Nürnberg ist ein Großteil der Studierenden auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen, um zum Campus zu gelangen.

Homepage des Projekts “StudiMobil” des Instituts für Geographie der FAU

edit: Beitrag in den Erlanger Nachrichten vom 11.05.

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