Thesen für die Wahlprüfsteine zur Hochschulwahl 2014

Die Thesen für die Wahlprüfsteine und den Hochschulwahlkompass:

  1. Jeder Student und jede Studentin eines Bachelorstudiengangs soll (unabhängig von den Studienleistungen) ein Anrecht auf einen konsekutiven Masterstudienplatz haben.
  2. Die Regelstudienzeit soll abgeschafft werden – es soll keine Exmatrikulation aufgrund der Studiendauer erfolgen.
  3. Die Anwesenheitspflicht in Seminaren, Tutorien, Übungen und Vorlesungen soll ausnahmslos abgeschafft werden.
  4. Jeder Student und jede Studentin soll Anspruch auf ein eltern- und vermögensunabhängiges Studierendengehalt haben.
  5. Leistungsstarke Studierende sollen von staatlicher Seite finanziell besonders gefördert werden.
  6. Die Arbeitsverträge von studentischen Hilfskräften an den Hochschulen sollen tarifvertraglich geregelt werden.
  7. Die Studierendenvertretung soll sich zu den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten der Universität positionieren(z.B. beim Thema befristete Arbeitsverträge).
  8. Ein solidarisch finanziertes Semesterticket nach dem Vorbild des Münchner Sockelmodells soll eingeführt werden.
  9. In der Mensa soll mindestens die Hälfte aller angebotenen Gerichte vegetarisch sein.
  10. Das Studentenwerk soll vermehrt regionale und alternative Bioprodukte anstatt der etablierten Marken anbieten.
  11. Externe Werbung vor und in der Mensa soll unterbleiben.
  12. Ein Hörsaal an der FAU soll nach einem Sponsor benannt werden dürfen, wenn dieser die Universität finanziell oder materiell unterstützt.
  13. Die FAU soll weiterhin mit dem Kernenergieunternehmen AREVA zusammenarbeiten.
  14. Der Ausbau des Lehrangebots der FAU durch Stiftungslehrstühle ist zu befürworten(wenn diese beispielsweise von Wirtschaftsunternehmen finanziert werden).
  15. Die Hochschullandschaft der FAU soll laizistisch sein, d.h. ohne religiöse Fremdeinwirkung und -finanzierung forschen und lehren können(dies betrifft z.B. Konkordatslehrstühle).
  16. Tierversuche müssen weiterhin Bestandteil von Lehre und Forschung bleiben.
  17. Die Sanierung bestehender Universitätsgebäude soll gegenüber Neubauten priorisiert werden.
  18. Die FAU soll grundsätzlich Profilbildung betreiben.
  19. Die Profilbildung FAU II soll zu keiner Benachteiligung einzelner Fakultäten oder Studiengänge führen.
  20. Es soll eine verbindliche Quote zur Gleichstellung der Geschlechter bei der Besetzung aller Universitätsstellen eingeführt werden.
  21. Studentische Verbindungen sollen weiterhin einen Teil des universitären Lebens darstellen.
  22. Der Senat soll zu einem Viertel aus Studierenden bestehen.
  23. Das geringe Interesse an der Versammlung aller Studierenden zeigt, dass sie nicht fortgesetzt werden muss.
  24. Straßen und Plätze, welche nach kontroversen Personen benannt sind, sollen umbenannt werden (wie z.B. die Erwin-Rommel-Straße oder der Lorlebergplatz)
  25. Es soll eine Verfasste Studierendenschaft eingeführt werden.
  26. An der FAU soll nur für zivile und nicht für militärische Zwecke geforscht werden.
  27. Die Entscheidungen über die Verwendung der Studienzuschüsse sollen ausschließlich unter paritätischer Beteiligung der Studierenden gefällt werden und für die Universitätsleitung bindend sein.

(Jede Liste kann mit dafür, neutral oder dagegen antworten und dabei einen Kommentar/Begründung zur These anfügen)

Ein Kommentar zu Thesen für die Wahlprüfsteine zur Hochschulwahl 2014

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