ERLANGEN – Uni will grüner werden

Gestern unterzeichnete die Universität Erlangen-Nürnberg eine freiwillige Selbstverpflichtung in Zukunft bei allen Ausschreibungen und im täglichen Unibetrieb besonderes Augenmerk auf die Ökologie zu richten.

Dies beinhaltet ein ehrgeiziges Energiesparprojekt inklusive eines Wandels hin zu erneuerbaren Energien. Damit setzt die Universität ihren grünen Kurs der letzten Monate fort, den sie mit dem Wechsel zu Recyclingpapier (wir berichteten ausführlich) begonnen hat und den die Studenten auch in der Mensa mit Bioessen und fairgehandelten Getränken genießen. Ihnen, den Studenten, ist wohl auch dieser neue Kurs der Universitätsverwaltung geschuldet: Mit zahlreichen Aktionen und Veranstaltungen hatten sie immer wieder genau diese neue Politik eingefordert.

Wer von genau solchen Schlagzeilen in der Zeitung träumt, der hat Montag abends ein Date! Zumindest sollte er eines haben. Denn am 15.1.07 um 20.00 Uhr trifft sich im Sprecherratsgebäude in der Turnstraße 7 das Ökoreferat.

Wir sind lauter Studenten und Mitarbeiter der Uni, Träumer, die eben diesen Traum verwirklichen wollen und dafür recherchieren, planen und wirken.

Und unsere Themen: Ökopapier, Bioessen und Energiemanagment.

Willst du dich auch schon so über das Thema informieren, schau mal bei Initiative Papier vorbei, dort finden sich jede Menge Infos über Recyclingpapier.

Bei Fragen, Ideen und Sonstigem wende dich an Simon Tielesch

simontielesch(at)web.de

5 Antworten auf „ERLANGEN – Uni will grüner werden“

  1. Als Leiter der Arbeitsgruppe Energetik habe ich mich auch sehr über die freiwillige Selbstverpflichtung der Uni gefreut. Für 2007 planen wir derzeit neue Energiesparmaßnahmen – Projekte. Über konkrete Vorschläge/Ideen des Ökoreferats würde ich mich freuen. Möglicherweise können wir ja etwas gemeinsam voranbringen. Auch für Rückfragen und Infos zu unseren Energiesparmaßnahmen stehe ich jederzeit gerne zu Verfügung. Anruf genügt…

    S. Maier
    Tel.- Nr.: 85 – 28615

  2. Gruener?

    Ahja, das passt ja wie die Faust aufs Auge, dass man dann (umweltfreundlichere) Handtuecher um die Waeschereikosten einzusparen gegen stattdessen zu verwendende Papierhandtuecher austauscht (auch Recyclingpapier ist letztendlich aus toten Baeumen…)

  3. Zur Umwelt gehoert auch Laermschutz. Ich finde es immer wieder unertraeglich, wenn vor dem Kollegienhaus oder in der Bismarckstrasse justament wenn der/die Prof etwas sehr wichtiges sagen will, aber draussen gerade die Baeume mit der Kreissaege gestutzt werden, oder noch schlimmer (weil oefter) Laubblaeser und Benzinrasenmaeher angehen. Was ist damit? 🙂

    Gruesse (ich traeume auch … von einem intelligenten Laermmanagement)

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