17 Antworten auf „Die neue FAUNA print ist da!“

  1. Ja, das war ich, der sie eingesammelt hat… Auflage war, dass sie um 13 Uhr weg sind… Wenn du noch eine gewollt hättest, hätte ich sie dir gerne liegengelassen… Aber überall im Hörsaalfoyer liegen auch noch welche! 🙂

  2. Ich fand die Ausgabe dieses Mal sehr schwach. Seite 12/13 ist reine Werbung und hat nichts mit Hochschulpolitik zu tun. Und fast 4 Seiten für seltsame Studentenverbindungen rauszuwerfen… ok, unter dem Motto tolerant und unabhängig kann man wohl darüber berichten, aber mein Fall sind die überhaupt nicht, ob jetzt rechts vorbelastet oder nicht.

    Zur Optik, der Glow-Effekt an manchen Schriften wirkt etwas übertrieben und macht es eher unleserlich.

  3. Inhaltlich fand ich die Ausgabe eigentlich recht gut, und die vier Seiten ueber Studentenverbindungen halte ich nicht fuer rausgeworfen. Es ist ein interessantes Thema und im Artikel stand zumindest etwas mehr als das uebliche „omg, Nazis!“.

    Die Typographie koennte man allerdings noch etwas ueberarbeiten, und gelegentlich siehts aus, als waere da eine Deadline bedrohlich nahe gekommen, z.B. bei der Bildunterschrift zu der Tastatur im Artikel ueber fraenkischen Dialekt oder bei einigen ge-trennten Woertern im Text 🙂

  4. Deadlines kommen bei solchen Sachen immer bedrohlich nah… 😉

    Was diese „Glow-Effekte“ angeht – fand das teils auch nicht sonderlich günstig – aber man experimentiert halt gerne in der Redaktion – und das ist ja auch legitim…

  5. Den Artikel über die Verbindungen finde ich sehr naiv. Natürlich bedürfen solche Vereinigungen einer genaueren Betrachtung als schlichter Stammtischparolen, aber anhand einiger karitativ wirkender Beispiele beweisen zu wollen, das es sich hier um lediglich missverstandene Wohltäter mit Hang zur ausgeprägten Männerfreundschaft handelt ist, als ob man Thor Steinar jetzt gut finden sollte, weil die Pullis doch jeden der sie trägt kuschlig warm halten.
    Nazis sind dann besonders gefährlich, wenn sie sich nicht gleich als solche „outen“ – und man kann davon ausgehen, dass die Burschenschaften in Erlangen intelligent genug agieren, um beim Besuch der Fauna nicht gerade irgendwelche Blutspritzriten zu zelebrieren. Das Ganze dann noch romantisch bebildert mit PR-Aufnahmen der „Burschen“…
    Ich erwarte keine superprofessionellen Artikel in der Fauna Print und Jasmin spricht nicht für die Stuve wenn sie darin ihre Begeisterung für Verbindungen kundtut, aber dem Ganzen einen so großen Platz in der handfestesten Veröffentlichung der Stuve einzuräumen hinterlässt bei mir das ziemlich mulmige Gefühl, es könnte nach außen so wirken als ob die Stuve, also die Studenten der FAU, alle Burschenschaftsbegeistert sind. Und das bestätigt ein Vorurteil über Erlanger Studenten, gegen das ich schon oft kämpfen musste. Bitte bitte überlegt euch nächstes mal besser in wessen Namen ihr veröffentlicht wenn ihr eine Zeitschrift als Stuve heraus gebt – nicht rechtlich gesehen, sondern moralisch.

  6. Hm… ich weiß ja nich aber gerade machst du dich doch total lächerlich mit deiner Aussage du müsstest da gegen Vorurteile ankämpfen…
    Ich glaub man müsste da mal bei dir gegen Vorurteile ankämpfen! Denn du pauschalisierst gerade alle als Nazis… und der vergleich mit Thor Steinar is ja wohl total unangebracht!
    Ich weiß ja net was dein Problem is, aber ich glaub nicht dass du den Artikel gelesen hast. Sie unterscheidet doch wohl eindeutig zwischen verschiedenen Studentenverbindungen und dass für dich alle Burschenschafter sin verstärkt für mich den eindruck noch, dass du überhaupt keine Ahnung hast!

  7. Ich habe lediglich versucht auf ein großes Problem des Artikels hinzuweisen und mich anscheinend nicht klar genug aus gedrückt, oh –

    Felix: „Natürlich bedürfen solche Vereinigungen einer genaueren Betrachtung als schlichter Stammtischparolen“
    Der Dude: „du pauschalisierst gerade alle als Nazis“

    – wer liest hier was nicht? Das mit Thor Steinar war zugegeben eine schlechte Analogie. Es gibt bestimmt auch Studentenverbindungen, die lieb und nett sind, aber neben den offen rechten Burschenschaften (im Artikel wird die Frankonia genannt) gibt es eben auch eine dritte Gruppe, die „intelligenter“ vorgehen – sie geben sich erst mal lieb und nett, fungieren aber trotzdem als Kaderschmieden für die „neue Rechte“. Wenn du jetzt schlicht aufgrund der Plakette Burschenschaft/Studentenverbindung unterscheiden willst wer was ist, sorry, dann hast du keine Ahnung. Es gibt Burschenschaften die nicht rechts sind und Verbindungen, die sich nicht Burschenschaft nennen, und trotzdem rechts sind. Nur weil der Verein anders heißt, muss noch nichts anderes drin stecken. Der Artikel liest sich für mich auch beim dritten mal wie ein Werbeschreiben für den unreflektierten Umgang mit allem (außer dem „schwarzen Schaf“ Frankonia) und differenziert meiner Meinung nach nicht genug, um einem solchen Thema gerecht zu werden. Das er das nicht leisten kann steht sogar drin, nur dann sollte man es lieber ganz sein lassen.

  8. @Felix
    Beim Thema Verbindungen wird man wohl nie eine Linie finden, die konsensfähig ist – ihr beide macht das gerade exemplarisch vor. Was dem einen zu „aufhetzerisch“ ist ist dem anderen zu unkritisch.

    Ähnlich schwierig ist es als Herausgeber zu entscheiden wie weit man den Autoren „ins Handwerk pfuschen“ möchte. Persönlich halte ich es schon für wichtig, dass die Redaktion unabhängig ist und wo nötig z.B. auch die Stuve kritisieren kann. Andererseits will man als Studierendenvertretung natürlich auch bestimmte Themen und Meinungen dazu transportieren und den Otto-Normal-Studi auf sie aufmerksam machen. Der Eindruck „die Studierendenvertretung“ als Organisation steht Verbindungen unkritisch gegenüber wäre z.B. auch ein Eindruck der nicht entstehen sollte.

    Wer gerne etwas ergänzen möchte, bzw. kritisieren/loben kann übrigens gerne einen Leserbrief an redaktion.fauna [ädd] stuve.uni-erlangen.de schreiben. Ggf. wird dieser dann auch abgedruckt

  9. Also ich persönlich fand den Artikel über die Studentenverbindungen richtig gut da er nicht von Vorurteilen sprüht. Oftmals ist es in Artikeln über Verbindungen so, dass versucht wird die Vorurteile bestätigt zu bekommen, dass alle saufen, dass alle rechts sind, dass sie frauenfeindlich sind usw… die Vorurteile kennt wohl jeder.

    In diesem Artikel wird nichts beschönigt. Es wird gesagt, dass manche Verbindungen (Corps) fechten und andere wiederum nicht. Es wird gesagt, dass die meisten Verbindungen keine Frauen aufnehmen aber es durchaus Frauenverbindungen gibt. Also wird alles recht differenziert betrachtet. Es ist mir schon klar, dass es manchen Leuten nicht passt wenn jemand sagt, dass nicht alle Verbindungen rechts(radikal) sind, denn in Erlangen ist dies letzlich nur die Burschenschaft Frankonia die dafür umso weiter nach rechts ausschlägt. In fast allen anderen Verbindungen in Erlangen kann man auch Nichtdeutsche Studenten finden, und welche rechtsradikale Verbindung würde wohl ausländische Studenten aufnehmen?

    Persönlich freut es mich, dass auch über die verschiedenen Arten von Verbindungen aufgeklärt wird, denn da gibt es große Unterschiede.

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