3 Antworten auf „Bildungskalender: 4. Dezember“

  1. Liebe StuVe, lieber SpRat…
    da gibt es eine Sache, die ich schon länger mal loswerden wollte und die mir bei der Vollversammlung wieder einmal (unangenehm) aufgefallen ist.
    Für die „normalen“ Studierenden sind es Studiengebühren -was ja völlig legitim ist, aber wäre es nicht höchste Zeit, dass gewählte Studierendengremien die Sache beim Namen nennen und StudienBEITRÄGE als Bezeichnung verwenden?
    In jedem offiziellen Text (Bayrisches Hochschulgesetz bspw.) und jeder Stellungnahme von offizieller Seite spricht man von Studienbeiträgen, nur die Studierenden selbst sprechen von Gebühren.
    Wären es Gebühren, dann hätten wir ein Recht auf Leistung bzw. ein Recht, das einklagbar wäre – anders bei Studienbeiträgen.

    Viele Grüße und ich hoffe ihr nehmt mir meinen Beitrag nicht zu krumm
    Robert

  2. Gebuehren vs. Beitraege ist ein alter Versuch des Ministeriums fuer Neusprech. Frueher nannten die mal alle Gebuehren, dann hat sich die Bezeichnung „ploetzlich“ geaendert, weil die Marketingabteilung des Ministeriums das so wollte.

    Inzwischen ist die gewaehlte Bezeichnung zum Teil ein Unterscheidungsmerkmal zwischen Befuerwortern und Gegnern, aehnlich wie Genmanipulation vs. Gentechnik, Atomkraftwerk vs. Kernkraftwerk oder Atombombe vs. Kernwaffe.

  3. Robert, grundsätzlich hast du natürlich recht. Der Grund für diese offizielle Umbenennung kommt aus dem Rechtsverständnis. Für Gebühren muss eine unmittelbare Leistung erbracht werden, während ein Beitrag ohne Weiteres pauschal erhoben werden kann.

    Solange Geld von Studierenden erhoben wird, muss die Leistung dafür aber auch eine Verbesserung der Lehre und Studienbedingungen sein. Deshalb halten wir weiter an dem Begriff Gebühren fest, da er für uns passender erscheint.

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