Semesterticket: Angebot des VGN völlig realitätsfern und maßlos überteuert

Am 29.9. hat der VGN ein erstes Angebot für ein Semesterticket veröffentlicht. Die groben Eckpunkte sind: Sockelticket für 65,70€, das zu Fahrten zwischen 19 und 6 Uhr, sowie an Feiertagen und Wochenenden berechtigt, und ein Zusatzticket  für 195,30€ womit der VGN-Raum rund um die Uhr ein volles Semester lang nutzbar ist. Weitere Einschränkung: ab dem 26. Lebensjahr sind Studierende laut dem VGN nur noch eingeschrieben, um Vorteile durch den Studierendenstatus abzugreifen. Deshalb soll das Ticket nur für jüngere Studierende gelten.
Damit ist der Vorschlag nicht nur mit Abstand teurer als alle Semestertickets, die es bislang in Deutschland gibt, er beinhaltet auch noch nach Alter diskriminierende — und dadurch rechtswidrige — Einschränkungen.
Um ein diskutierbares Angebot zu erreichen, ist nun die Politik gefragt ihren Einfluss im VGN geltend zu machen und zumindest ein rechtssicheres Angebot auf den Tisch zu bekommen.
Weitere Informationen gibt es auch in der Pressemitteilung des Aktionsbündnisses.
Veröffentlicht am in Uni | 2 Kommentare
Johannes Schilling

Johannes Schilling

informatik-student im vorletzten semester, notorischer alles-klein-schreiber, ak-it, uniweites studienzuschussgremium, konventsvorsitzender. mädchen für alles ;-)

2 Kommentare zu Semesterticket: Angebot des VGN völlig realitätsfern und maßlos überteuert

  1. greeny sagt:

    Unglaublich was der VGN sich da rausnimmt.
    Danke dass ihr dran bleibt.

  2. noname sagt:

    Naja das Semesterticket vom MVV in München ist auch nicht viel besser!

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