Pressemitteilung: "Studiengebühren werden noch im November abgeschafft"

Soeben hat der Landtag den Dringlichkeitsantrag zur sofortigen Abschaffung der Studiengebühren abgelehnt. Die CSU verkündete jedoch, diese bis spätestens Mitte November abzuwickeln. Hierfür gibt die Studierendenvertretung die Pressemitteilung „Studiengebühren werden noch im November abgeschafft“ (pdf) heraus.

Studiengebühren werden noch im November abgeschafft

Heute Nachmittag debattierte der Landtag über den Dringlichkeitsantrag der Oppositionsparteien zur sofortigen Abschaffung der Studiengebühren. Der Landtag lehnt die sofortige Behandlung ab und verschiebt das Thema somit auf eine spätere Sitzung. Die CSU kündigte an, bis Mitte November ein Procedere um die Abwicklung der Studiengebühren stehen zu haben.

„Wir hätten uns die sofortige Abschaffung natürlich gewünscht. Dass dies noch nicht passiert ist, lässt sich allein auf Machttaktik und parteipolitisches Kalkül zurückführen. Das Thema ist aber noch lange nicht vom Tisch. Die CSU hat bereits signalisiert, Gespräche mit uns aufzunehmen, welches Modell wir als Studierendenvertretung für die Kompensation und die spätere Beteiligung der Studierenden befürworten. Wir werden auf diese Gesprächsgesuche konstruktiv eingehen, da ja unser Anliegen auch die Verbesserung der Studienbedingungen im Freistaat ist“, versichert Stefan Erhardt, Sprecherrat der Universität Erlangen-Nürnberg.

„Unsere Kernforderung ist, dass das wegfallende Geld vollständig vom Staat kompensiert wird, da die Praxis zeigt, dass die Universitäten das Geld dringend benötigen. Außerdem muss ein Weg gefunden werden, wie die studentische Beteiligung erhalten bleibt“, so Benedikt Kopera, Vorsitzender des studentischen Konvents. Die Universitätsleitung der Universität Erlangen-Nürnberg hatte sich schon früher erfreut über die Vorteile der studentischen Beteiligung an der Verwendung der Studiengebühren geäußert. „So ist es nur logisch, dass wir uns auch nach Wegfall der Gebühren weiterhin konstruktiv an der Entscheidung über die Verwendung der Kompensationsmittel beteiligen wollen – Baden Württemberg hat das schon vor uns geschafft.“

Für weitere Informationen und Nachfragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Stefan Erhardt 0176 20491282
Benedikt Kopera 0151 28288429

Die Studierendenvertretung der Universität Erlangen-Nürnberg vertritt als gewähltes Gremium die fachlichen, sozialen und wirtschaftlichen Interessen der Studierenden.

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