DISKUSSION: Argumente gegen den Kapitalismus: Die Lohnarbeit

Montag, 27. Juni, 19:15 Uhr,
Sprecherrat (1. OG), Turnstr. 7, Erlangen

Regelmäßig wird der Zeitungsleser mit einer Entdeckung der VWL bekannt gemacht: Auch Lohnabhängige profitieren von der Produktivkraftsteigerung ihrer Arbeit, da ein „Warenkorb, der 1950 noch dem Gegenwert einer vollen Stunde Arbeit entsprach, heute bereits nach elf Minuten verdient“ ist. Ihr Fazit: moderne Arbeitnehmer könnten mit der Marktwirtschaft „zufrieden sein“.

Dafür müssen sie allerdings über gewisse Absurditäten einer solchen Auskunft hinwegsehen:


Erstens ist es schon ein schlechter Scherz, eine Wirtschaftsweise dafür zu loben, dass tatsächlich auch die tätigen Arbeiter etwas davon haben – offenbar wird für ihren Nutzen nicht gearbeitet! Zweitens ist es geständig, dass es wissenschaftliche Expertise braucht, die das herausfindet und verkündet – offenbar scheinen die Lohnabhängigen in ihrem Alltag nicht viel davon zu merken.

Betrachtet man die Rechnungen näher und geht den darin aufgegriffenen Zusammenhängen theoretisch auf den Grund, stellt sich heraus, dass überhaupt nicht wachsende Teilhabe der lohnarbeitenden Massen am produzierten Reichtum vorliegt, sondern ihr zunehmender Ausschluss davon. Das wird zu zeigen sein.

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