Jetzt liegt es in den Händen der Studierenden – Abstimmung über das Semesterticket wird im Januar durchgeführt.

Seit mehr als 20 Jahren haben zahlreiche Studierendengenerationen auf ein Semesterticket hingearbeitet – bisher vergeblich. Nun steht zum ersten Mal seit 2002 wieder ein Angebot, über das die Studierenden abstimmen sollen. Nachdem der VGN und die Kommunen ihr endgültiges Angebot unterbreitet hatten, entschloss sich das Aktionsbündnis Semesterticket diese einmalige Chance nicht verstreichen zu lassen und im Januar eine Urabstimmung über das Angebot durchzuführen. Sowohl das Studierendenparlament der TH Nürnberg als auch der Studentische Konvent der FAU hatten sich zuvor mit deutlichen Mehrheiten für die Urabstimmung ausgesprochen.

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Pressemitteilung: Studierende kritisieren Scheinbeteiligung

Millionenbetrag wird ohne Gremienbeteiligung ausgegeben. Studentische
Gremienmitglieder treten zurück.

Mit der Einführung der Studiengebühren wurden gesetzlich
vorgeschriebene Gremien etabliert, um Professorinnen und Professoren
aller Fakultäten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende an
der Entscheidung über die Verwendung der Gelder zu beteiligen. Durch
diese vielfältige Zusammensetzung arbeiten Expertise und Fachkompetenz
zusammen, um eine gerechte und bedarfsorientierte Vergabe der Gelder zu
erreichen. Die Studienzuschüsse haben mittlerweile die Studiengebühren
ersetzt. Die bewährte Gremienstruktur ist laut Gesetz jedoch
unverändert geblieben, somit auch die paritätische Beteiligung der
Studierenden.
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Semesterticket nötiger denn je

Eine kürzlich vorgestellte Studie des Instituts für Geographie der Friedrich-Alexander-Universität zeigt, dass ein kostengünstiges Semesterticket im Raum Erlangen-Nürnberg derzeit nötiger ist denn je.

Der aktuell vom VGN angebotenen Semesterwertmarke, die von der Süddeutsche Zeitung (06.02.2012) als das „teuerste Semesterticket Deutschlands“ bezeichnet wurde, stellt die Studie ein schlechtes Zeugnis aus. Obwohl viele Studierende auf die Nutzung des ÖPNV angewiesen sind, verzichten sie darauf, sich Semesterwertmarken zu kaufen und nutzen lieber Einzelfahrscheine oder Monatswertmarken. Wer kann, verzichtet aufgrund der hohen Preise ganz auf die Nutzung des ÖPNV.
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270 Jahre FAU Erlangen-Nürnberg – Die Studierenden der Philosophischen Fakultät haben keinen Grund zu feiern.

Ergänzend zu den Aktionen einiger Studierender hat die FSV der PhilFAK eine Pressemitteilung rausgegeben. Anlässlich der 270 Jahrfeier der FAU “Dies academicus“ erklärt die Fachschaftsvertretung (FSV) der Philosophischen Fakultät und des Fachbereichs Theologie:

„Am 4.11. feiert die Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg ihr 270 jähriges Bestehen. Leider haben die Studierenden der Philosophischen Fakultät keinen Grund mitzufeiern. Schon lange vor der Sperrung des Seminargebäudes in der Kochstraße waren die zahlreichen Probleme mit maroden und baufälligen Universitätsgebäuden – insbesondere an der Philosophischen Fakultät – bekannt1. Wir würden uns auch gerne über den 36,6 Millionen Euro teuren Neubau für die Materialwissenschaften an der Technischen Fakultät freuen2.Es fällt uns aber sehr schwer, wenn wir gleichzeitig unsere Fakultät wie auch andere Universitätsgebäude, verfallen sehen3. „270 Jahre FAU Erlangen-Nürnberg – Die Studierenden der Philosophischen Fakultät haben keinen Grund zu feiern.“ weiterlesen