"Studieren ohne Studiengebühren" …

… so wird das Motto lauten, wenn am 2. Dezember 2008 um 13:00 Uhr die Studierenden der Universität Erlangen-Nürnberg auf die Straße gehen. 
Nachdem am 30. Oktober in München eine Demo gegen Studiengebühren auf sehr große Resonanz bei den Studierenden gestoßen ist, wird es nun am 2. Dezember einen bayernweiten Aktionstag zum Thema “SOS – Studieren ohne Studiengebühren” geben.
Wir wollen uns als Sprecherrat für die Abschaffung der Studiengebühren einsetzen und werden uns aus diesem Grund an diesem Aktionstag beteiligen. In Absprache mit den Universitäten und Fachhochschulen in München, Regensburg, Coburg und Augsburg werden wir Demonstrationszüge an allen Standorten organisieren.
Da die Universität Erlangen-Nürnberg das Glück hat, auf mehrere Campus verteilt zu sein, wird es sowohl Demonstrationszüge in Erlangen als auch in Nürnberg geben.In Erlangen wird die Demo am 2. Dezember um 13:00 Uhr am Rathausplatz starten. Von dort aus wird es durch die Fußgängerzone über den Hugenottenplatz zum Bahnhof gehen. Vom Bahnhof werden wir dann durch die Goethestraße, an den Arkaden vorbei, wieder in die Fußgängerzone abbiegen, um dort dann am Rathausplatz an der Abschlusskundgebung (ca. 14:00 Uhr bis 14:30 Uhr) teilzunehmen. 
Bis jetzt haben wir Redner aus den Reihen der Studierendenvertretung, von den Grünen, der SPD und den Freien Wählern. Da wir aber noch lange nicht am Ende unserer Planung sind, kann sich da noch der ein oder andere dazu gesellen.
Genaueres zum Ablauf des Demonstrationszuges in Nürnberg könnt Ihr dem Blog der FSI EWF entnehmen. Einfach diesem Link folgen.
Nun seid Ihr gefragt! Demos leben davon, dass viele Menschen von Ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machen. Wir möchten Euch hiermit dazu aufrufen, am Dienstag zahlreich zu erscheinen. Die Diskussion zum Thema Studiengebühren steht und fällt nämlich mit der Beteiligung der Studierenden. 
Nehmen wir uns ein Vorbild an den Studierenden in München, dort waren es am 30. Oktober 4000 Menschen. Lasst uns auch hier in Erlangen ein Zeichen setzen! 

Flyer zum Demonstrationszug:
Flyer (Vorderseite) ,
Flyer (Rückseite)

17 Replies to “"Studieren ohne Studiengebühren" …”

  1. Bezweckt wird damit (1) Studiengebühren nicht zur Normalität werden zu lassen, (2) z.B. auch die jetzigen Schüler entsprechend zu aktivieren und (3) die Legitimation der Studierendenvertretung nachzuweisen sich gegen die Gebühren einzusetzen.

  2. Was meinst du, warum es in Frankreich keine Studiengebühren gibt? weil die ständig gegen alles demonstrieren.
    es ist einfach wichtig, dass deutsche (studenten) das endlich auch mal zeigen, statt davon auszugehen, dass sie eh nichts ändern können und studiengebühren zahlen, weil sie meinen, keine andere möglichkeit zu haben.
    deswegen!

  3. Genau. Endlich dafür sorgen, dass mal wieder was passiert. Gerade, wenn man sich im Klaren ist, für wieviel sinnlosen Mist das ganze Geld (normalerweise) armer Studenten verjubelt wird. Und das es denen, für die Mama und Papa zahlen, egal ist, leuchtet mir irgendwo vielleicht noch im Entferntesten ein.

    Also sagt Euren Freunden Bescheid, tretet als Multiplikatoren auf, unterstützt die “Mund zu Mund” Propaganda, krahmt Pfeifen, alte Bettlaken oder sonstiges hervor und verabredet Euch zu dem Happening des Jahres.
    Es wird sicher die größte Aktion in Bayern gegen Studiengebühren werden. Dabei sein ist alles.

  4. @Biber
    Uni-Mailverteiler bedürfen der Freigabe durch die Hochschulleitung. Sollte diese bereit sein den für einen Demoaufruf gegen Studiengebühren freizugeben wäre ich ob dieses Demokratieverständnisses ernstlich beeindruckt.

  5. Die geben den Verteiler doch für jeden Müll frei. [ironiemode on] Evtl könnt ihr euch ja mit der Frauenbeauftragten zusammen tun. (Frauen sind nach irgend einer Studie von den Studiengebühren bestimmt stärker betroffen als Männer. 😉 )

  6. Ja dann macht das mal mit dem Mailverteiler oder stellt den Flyer in studivz und verlinkt ganz viele drauf(Schneeballsystem). Auf jeden fall so wie ihr das macht ist das total ineffektiv, Flyer allein reichen nicht. Ihr müsst schon die moderne Technik nutzen sonst bekommt das niemand mit. Studiengebühren ist ja wohl das Überthema was jeden Studenten ankotzt, da könnt ihr alle anderen Aktionen in die Tonne treten, für die braucht ihr keine Energie verschwenden.
    Warum hat die Studentenvertretung eigentlich noch nicht angefangen Mailadressen zu sammeln? Nen großes Mailregister wäre jetzt ziemlich hilfreich.
    Falls es da technische Fragen gibt kann ich gerne helfen.

  7. es gibt bereits zwei Gruppen für die Demo im StudiVZ

    – 2.12.08 – Demo gegen Studiengebühren
    – SoS studiengebuehrenbayern.de SoS (bayernweite Gruppe)

    habe bereits alle meine Leute eingeladen mit der Bitte auch alle ihre Kontakte einzuladen. In der ersten Gruppe sind mittlerweile auch knapp 1000 Personen. In der zweiten 1250 Leute!

    wir benutzen zur Bewerbung alle Verteiler, die uns legal zur Verfügung stellen, sind aber natürlich auch auf die Mithilfe der anderen und der Leute auf den Verteilern angewiesen!

  8. 1250 für ne bayernweite Aktion ist ein bisschen wenig wenn man bedenkt dass über 80% aller Studenten in Studivz sind und sich wahrscheinlich 100% für das Thema interessieren. Also ich hab an der Techfak mal rumgefragt da weiß niemand was von ner Demo.

  9. Ich hab von der Demo in Erlangen über den FSI-Verteiler erfahren und dann an alle Studis weitergeleitet von denen ich eine Mail-Adresse habe (ca. 40 Leute). Ich finde ihr könntet wirklich mal riesige Maillisten für solche Aktionen anlegen. Das könnte über die FSIen klappen, die an jedem Institut sammeln gehen und die Mail-Adressen an Euch weitergeben. Das Studi-VZ mag schließlich nicht jeder.

    Wäre ich nicht in der FSI, hätte ich nie vom heutigen Termin erfahren…

  10. Zumindest fürs nächste Mal: Lasst Euch das mit dem Mailverteiler nicht gefallen! Ihr seid die offizielle in den Satzungen verankerte Studierendenvertretung. Die Hochschulleitung MUSS Euch das Recht geben, den Mailverteiler an alle Studis zu verwenden. Wenn sie sich weigert, sollten Rechtsmittel erwogen werden.

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